Geschichte - Chronik
Diese Chronik des VfR Haag wurde von Roland Lerch geschrieben.
1947-1949: Vereinsgründung am 27. Juni 1947
1947/48 Vereinsgründung am 27. Juni 1947
Zur sportlichen Ertüchtigung der Jugend von Haag, Plörnbach und Marchenbach wünschen nachstehend Unterschriebenen die Gründung eines Sportvereins in Haag". Unter diesem Motto gründeten am 27. Juni 1947 folgende Personen den ,,Verein für Rasenspiele Haag/Amper":
- Graßl Fritz
- Riedl Matthäus
- Kern Simon
- Spindler Georg
- Gruber Heinrich
- Soller Martin
- Schöpf Michael
- Schönfeld Franz
- Geier Johann
- Lenz Kurt
- Schwaiger Sebastian
- Schwaiger Alfons
- Raith Martin
- Fischer Josef
- Kollmannsherger Michael
- Kalinowski Johann
- Hagl Georg
- Frauenhofer Johann
- Fischer Georg
- Huber Lorenz
- Brandstetter Johann
- Milchgießer Georg
- GraßI Alois
- Prinz Erich
Die Wahl der ersten Vorstandschaft erbrachte anläßlich der Hauptversammlung am 20. Oktober 1947 im Gasthaus Graßl folgendes Ergebnis.
1.Vorsitzender: Graßl Fritz
2.Vorsitzender: Fischer Georg
Technischer Leiter: Lacher Paul
Kassier: Kollmannsberger Michael
Die Aufnahme in den BLSV erfolgte am 8 August 1947. Die damals notwendige Lizensierungsurkunde wurde am 10. November 1947 vom Landratsamt Freising ausgestellt.
Um die sportlichen Aktivitäten zu steigern, stiftete der 2. Vorsitzende Georg Fischer die erste Spielbekleidung, die er aus Tarnnetzen der Besatzungsmacht und aus Leinenmehlsäcken anfertigte. Er besorgte auch den ersten Fußball. Der Spielbetrieb konnte am 3. 8. 1947 mit einem Freundschaftsspiel gegei Allershausen eröffnet werden. Das erste Tor für den VfR Haag schoß bei diesem mit 5:1 verlorenen Spiel Georg Spindler. Der Sportplatz, eine Viehweide neben dem hiesigen Kraftwerk, wurde am 24.8. 1947 mit einem Turnier seine Bestimmung übergeben. Unserer Mannschaft gelang dabei ein guter 2. Platz hinter der SpVgg Zolling, aber vor Palzing und Langenpreising. Bereits in der Saison 1947/48 nahm die 1. Mannschaft an den Verbandsspielen teil. Das erste Punktspiel am 7.9. 1947 gegen Neufahrn brachte gleich einen Sieg. Am Schluß reichte es mit 16:28 Punkten zu einem zufriedenstellenden 9. Platz unter 12 Mannschaften.
1948/49: Mäßige Leistungen in den Punktspielen
1947/48 Mäßige Leistungen in den Punktspielen
Die im Vorjahr erreichten 16 Punkte konnten auch in diesem Spieljahr nicht überboten werden, so daß wieder nur ein Platz in der unteren Hälfte der Tabelle der Spielgruppe 9 belegt wurde. Erst als im März 1949 Herr Sellmeier aus Moosburg das Training übernahm war eine Leistungssteigerung zu verzeichnen. Beim Pokaltumier am 21./22. 8. 1948 in Haag trat unsere Mannschaft erstmals in der traditionellen weiß/blauen Spielkleidung an. Ein Vereinsausflug nach Ruhpolding beendete das zweite Vereinsjahr, in dem unter Leitung von Eugen Murr auch der Spielbetrieb der Jugend intensiviert werden konnte. Die Theaterguppe des VfR Haag unter Leitung von Georg Kratzl sen. führte erstmals ein Volksstück auf. Mit wenigen Ausnahmen wurden in der Folgezeit jährlich Theaterstücke einstudiert in an mehreren Abenden, auch außerhalb von Haag, aufgeführt. Es ist sehr bedauerlich, daß nach 1961 diese von der Bevölkerung sehr gern angenommene Abwechslung nicht mehr fortgeführt werden konnte.
1949/50: Der VfR Haag wird zu einer gefürchteten Mannschaft in der C-Klasse
1949/50 Der VfR Haag wird zu einer gefürchteten Mannschaft in der C-Klasse
Im Kreis Freising wurden die Mannschaften in zwei C-Klassen eingeteilt. Recht unglücklich war man in Haag, als feststand, daß die 1. Mannschaft in der Spielgruppe 15 fast ausschließlich gegen Konkurrenten aus dem südlichen Landkreis anzutreten hatte. Trotz dieser Umstände schlug sich unsere Vertretung recht gut, wie die folgende Abschlußtabelle zeigt:
| 1. FC Hochbrück | 14 | 50:21 | 21:7 |
| 2. TSV Neufahrn | 14 | 39:19 | 20:8 |
| 3. FCA Unterbruck | 14 | 30:19 | 18:10 |
| 4. VfR Haag/Amper | 14 | 31:22 | 16:12 |
| 5. VfB Hallbergmoos | 14 | 35:38 | 15:13 |
| 6. SV Kranzberg | 14 | 23:38 | 11:17 |
| 7. SV Dietersheim | 14 | 16:38 | 9:19 |
| 8. VfR Garching II | 14 | 13:42 | 2:26 |
Den im August 1949 erstmals ausgespielten Eugen-Hörhammer-Wanderpokal gewann die SpVgg Moosburg und Pfingsten 1950, als wieder um diesen Ehrenpreis gekämpft wurde, setzte sich der SC Freising durch.
Der VfR Haag richtete am 17. Juli 1949 eine Boxveranstaltung in der Schloßallee aus. Dazu wurde die Boxstaffel des BC Freising mit 12 Kämpfern (6 Paarungen) eingeladen. Als Entschädigung wurden insgesamt 120,-- DM sowie eine Sonntagsrückfahrkarte der Deutschen Reichsbahn von Freising nach Haag für 15 Personen angeboten. Bei dieser sportlichen Veranstaltung kam auch der Haager Ernst Melchior zum Einsatz, der später beachtliche nationale Erfolge verbuchen konnte.

1.Mannschaft beim Eugen Hörhammer Turnier 1949
hintere Reihe v.l.n.r.: Paul Consoni (Jugendleiter), Andreas Hagn, Elisabeth Hörhammer, Josef Gröger, Franz Kleeberger, Josef Simak, Martin Schwaiger, Georg Spindler, Martin Spindler, Rudolf Ressel, Georg Hagl, Urban Schranner (1.Vorsitzender), Paul Lacher (Techn. Leiter),
mittlere Reihe: Josef Heinrich, Michael Schöpf, Johann Kalinowski,
vorne: Hermann Seibold, Georg Milchgießer, Josef Spindler
1950/51: Erneut ein Platz in der Spitzengruppe
1950/51 Erneut ein Platz in der Spitzengruppe
Den Aufstieg in die B-Klasse schafte der erstmals an der Punktrunde teilnehmende TSV Moosburg. Hinter dem SV Marzling belegte der VfR Haag mit 40:34 Toren und 18:14 Punkten den 3.Rang. Zum Auftakt der Saison trat unsere Vertretung am 3.9.1950 zum Punktspiel beim TSV Moosburg, der mit dieser Begegnung zugleich seine Gründung feierte, mit folgender Aufstellung an:
Tor: Milchgießer
Abwehr: Sgoff F.; Hagn A.; Hagl G. Schöpf M.
Mittelfeld: Heinrich J.; Gröger J. Spindler G.
Angriff: Seibold H.; Spindler M.; Kalinowski J.
das Spiel endete 3:1 für Haag
Die 2. Mannschaft bestritt das Vorspiel und unterlag mit 0:6. Die Aufstellung:
Tor: Graser
Abwehr: Kern S.; Seibold.; Huber Schönfeld.
Mittelfeld: Schmied Graßl F. Baumann
Angriff: Treffer Ressel Spindler J.
Die Jugend spielte am gleichen Tag in Freising in folgender Aufstellung:
Tor: Sebastian
Abwehr: Köberle, Schindelbeck, Sienel, Schöpf Martin
Mittelfeld: Klöckl, Aigner M., Sellmaier
Angriff: Wagner E, Scheuchenpflug, Lacher
Die Jugend nahm in der Saison auch an den Verbandsspielen teil. Den Eugen-Hörhammer-Wanderpokal gewann zum zweitenmal die SpVgg Moosburg.
1951/52 Die erwartete Steigerung blieb aus
1951/52 Die erwartete Steigerung blieb aus
Mit 11 Vereinen startete die C-Klasse in die Saison 1951/52. Am Schluß blieben aber nur neun übrig, da der SB Reichertshausen am 1.1.1952 den Verein auflöste und der FC Eittingermoos seine Mannschaft wegen Spielermangel zurückzog. Unsere Elf hatte sich für das Spieljahr einiges vorgenommen Anfangs konnten die Erwartungen auch voll erfüllt werden denn nach dem 5.und 8. Spieltag war jeweils die Tabellenspitze erreicht. Daß unsere Vertretung für den Aufstieg noch nicht reif war, zeigten die folgenden Niederlagen gegen Kranzberg und Massenhausen. Uber den 6. Platz im Endklassement mit 44:35 Toren und 16:16 Punkten waren die Anhänger doch etwas enttäuscht. Die Entscheidung über den Aufstieg fiel im letzten Spiel zwischcn dcm SV Vötting und dem SV Kranzberg. Das 1:1 reichte den Vöttingem zur Meisterschaft und die Kranzberger mußten sich mit dem 3. Rang begnügen, obwohl sie seit dem 3. Spieltag kein Spiel mehr verloren.
Der bekannte Eugen-Hörhammer-Wanderpokal wurde auch in diesem Jahr wieder ausgespielt und sah den SV Marzling als Sieger. Beim Turnier in Oberhummel holte sich der VfR Haag den 2. Pokal.
1952/53 Erster Sieg bei einem Pokalturnier
1952/53 Erster Sieg bei einem Pokalturnier
Der angestrebte Aufstieg gelang auch in diesem Spieljahr trotz der Verpflichtung des bekannten Trainers Michl, München nicht. Nach fünf Spielen hatte unser Team immerhin schon neun Punkte auf ihrem Konto und konnte damit mit dem SV Kranzberg noch mithalten. Unnötige Niederlagen gegen die Schlußlichter FC Moos-Eittingermoos und SV Hörgertshausen beendeten vorzeitig die Meisterschaftshoffnungen.
Die Tabellenspitze nach Abschluß der Punktrunde:
1. SV Kranzberg 16 75:18 29: 3
2. VfB Hallbergmoos 16 56:38 24: 8
3. VfR Haag/Amper 16 59:28 23: 9
Zur letzten Ausspielung des Eugen-Hörhammer-Wanderpokals kam es am 7.und 14. Juni 1953. Im April dieses Jahres holte sich der VfR Haag den ersten Sieg in einem Pokalturnier. In Zolling wurden die SF Hartek, die SpVgg Zolling und der SVA Palzing auf die Plätze verwiesen.
1953/54 Aufstieg in die B-Klasse nach Entscheidungsspielen
1953/54 Aufstieg in die B-Klasse nach Entscheidungsspielen
Nach einigen vergeblichen Anläufen in den letzten Jahren konnte in dieser Saison endlich der Aufstieg geschafft werden. Obwohl die Herbstmeisterschaft mit 23:9 Toren und 10:4 Punkten vor den punktgleichen TSV Eching und FC Neufahrn geholt wurde, mußte man nach zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde um die Meisterschaft bangen. Aber nach dem überraschenden 4:1-Sieg beim TSV Eching wurden auch die restlichen Punktkämpfe siegreich beendet. Drei Vereine standen vor dem letzten Spieltag gemeinsam an der Spitze. Der PC Neufahm fiel durch die Niederlage 0:6 in Hallbergmoos zurück, so daß sich am Ende das nachstehende Tabellenbild ergab:
1. VfR Haag/Amper 14 49:18 20: 8
2. VfB Hallbergmoos 14 5O:24 20: 8
3. FC Neufahrn 14 45:36 18:10
4. TSV Eching 14 39:42 16:12
5. FVgg Gammelsdorf 14 25:35 12:16
6. SV Hörgertshausen 14 40:55 10:18
7. SC Oberhummel 14 27:39 9:19
8. FC Eittingermoos 14 24:53 7:21
Außer Konkurrenz spielte die dritte Mannschaft des SC Freising mit. Der SC Attenkirchen nahm bis zur Vereinsauflösung ebenfalls arm Punktspielbetrieb teil. Die Tabellensituation erforderte ein Entscheidungsspiel zwischen unserer Vertretung und dem VfB Hallbergmoos. Das erste Aufeinandertreffen brachte keine Entscheidung, da das Spiel 0:0 endete. Das Wiederholungsspiel gewann der VfR Haag am 9. 5. 1954 nach einem 0:1 Rückstand durch Tore von Sellmaier, Lacher und Schöpf Martin mit 3:1. Damit war der Aufstieg in die B-Klasse geschafft. Erkämpft wurde dieser Erfolg von den Spielern Aigner M., Felsl, Gröger, Hagn, Heinrich, Kalinowski, Klökl, Lacher, Seibold, Sebastian Schmaler, Scheuchenpflug, Schind1beck, Schöpf Michael und Wagner E.
Unsere Mannschaft nahm an drei Pokaltumieren teil und holte in Haag den 1., in Palzing den 2. und in Oberhummel den 4. Pokal.
Die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Moosburg erfolgte am 7. September 1953.

unsere 1.Mannschaft1954 (Aufstieg)
hinten: Max Aigner, Josef Gröger, Gabriel Sebastian, Balthasar Sellmaier,
mitte: Martin Schöpf, Michael Schöpf, Anton Scheuchenpflug
vorne: Johann Kalinowski, Gert Lacher, Albert Schindlbeck
1954/55 Guter Einstand in der B-Klasse
1954/55 Guter Einstand in der B-Klasse
In dem äußerst harmonisch verlaufenen Vereinsjahr konnte sich unsere 1.Mannschaft recht gut in der neuen Klasse behaupten. Anfangs hatte unser Team noch einige Schwierigkeiten. Am sechsten Spieltag stand es mit 3:9 Punkten auf einem der unteren Plätze. Aber dann bewiesen unsere Spieler, daß sie zu Recht aufgestiegen sind, denn nach 15 Spielen mischten sie mit 18:12 Punkten sogar an der Spitze mit. Sechs Vereine, die nur durch zwei Punkte voneinander getrennt waren, hatten zu diesem Zeitpunkt noch
Meisterschaftschancen. Obwohl die restlichen Spiele verloren wurden, belegten wir mit einem ausgeglichenen Punktekonto einen beachtlichen 6. Tabellenplatz.
Die Reserve beteiligte sich an den Punktspielen der C-Klasse.
Zu Beginn des Vereinsjahres übernahm Paul Lacher nach 7-jähriger Tätigkeit als Technischer Leiter das Amt des 1. Vorsitzenden.
Das Gelände des Sportplatzes wurde am 16.6. 1955 käuflich erworben. Das Spielfeld konnte nun neu angelegt werden. In Gemeinschaftsarbeit wurde das Spielfeld gedreht, neue Tore aufgestellt, eine Barriere und Sitzbänke errichtet sowie eine Bepflanzung der Westseite vorgenommen.
1955/56 Neueinteilung der Spielgruppen - Fausballabteilung gegründet
1955/56 Neueinteilung der Spielgruppen - Fausballabteilung gegründet
Der Verband teilte die unteren Spielkiassen des Kreises Freising ab dieser Saison neu ein. Anstelle der bisherigen Regelung mit einer C- und einer B-Klasse bestanden nun zwei B-Klassen.
Am 4 und 5. Spieltag konnte erstmals die Tabellenführung in der neuen Spielklasse übernommen werden. Hoffnung auf die Meisterschaft bestand nach zwölf Spielen, als unsere Elf bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter Nandlstadt herankam. Letztlich reichte es hinter der SpVgg Nandlstadt und der SpVgg Mauern zu einem guten dritten Rang mit 18:10 Punkten.
Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse gewann der Meister der Parallelgruppe Eintracht Freising gegen die SpVgg Nandlstadt mit 3:2.
Der VIR Haag schloß sich dem allgemeinen Trend an und gründete eine Faustball-Abteilung, in der überwiegend Fußballer aktiv mitwirkten. In immerhin 19 Vereinen des Landkreises wurde in dieser Zeit diese Sportart betrieben. Da sich die Erfolge anscheinend in Grenzen hielten, war diese Anfangsbegeisterung bald wieder vorüber. Nach 1959 ist kein Lebenszeichen dieser Abteilung mehr zu finden.
1956/57 Aufstieg in die A-Klasse durch Verbandsbeschluß
1956/57 Aufstieg in die A-Klasse durch Verbandsbeschluß
Schon im dritten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur B-Klasse gewann unsere Mannschaft ohne Verlustpunkt überlegen die Meisterschaft.
Bereits nach dem Punktspielauftakt wurde die Führung übernommen und durch einen 5:3 Sieg bei der SpVgg Mauern am dritten Rückrundenspieltag auch der schärfste Verfolger abgeschüttelt. Der SC Oberhummel trat im Januar 1957 vom Verbandsspielbetrieb zurück.
Die Tabellenspitze:
1. VfR Haag/Amper 14 14 0 0 57:18 28: 0
2. SpVgg Mauern 14 9 3 2 54:33 21: 7
3. SpVgg Zolling 14 6 3 5 29:36 15:13
4. SpVgg Nandlstadt 14 5 2 7 38:37 12:16

Aufstieg in die A-Klasse 1957:
Hintere Reihe v.l.n.r.: Albert Schindlbeck (Techn. Leiter), Alfons Wagner, Balthasar Sellmaier,Max Aigner, Lorenz Aigner, Adolf Kölbl, Anton Huber, Gert Lacher, Johann Hahn, Paul Lacher (1.Vorsitzender)
vordere Reihe: Simon Rottmüller, Anton Scheuchenpflug, Josef Seibold, Hermann Wagner.
In zwei Entscheidungsspielen sollte nun über den Aufstieg in die A-Klasse entschieden werden. Als Gegner qualifizierte sich der TSV Allershausen als Meister der anderen B-Klasse. Das erste Spiel am 28. 4. 1957 in Haag bestritten wir mit folgender Aufstellung: Seibold J., Wagner H., Lacher G., Frauenhofer F., Wagner A., Aigner L., Kölbl A., Hahn J., Aigner M., Sellmaier B.
Allershausen gewann mit 3:1, wobei Kölbl nach der Halbzeit das Gegentor erzielte. Das Rückspiel am 5. Mai gewann ebenfalls Allershausen (1:0), obwohl die Haager Mannschaft auf verschiedenen Posten umgestellt worden war.
Es spielten: Seibold J, Scheuchenpflug A., Huber A.,SchindlbeckA., Wagner A., Schöpf M., Sellmaier B., Aigner M., Hahn J., Gröger J., Kölbl A.
Die Vertreter der Vereine des Bezirks Groß-München beschlossen am 20. Juli 1957 mit 58:34 Stimmen, schon im nächsten Spieljahr die A-Klasse aufzustocken. Dadurch stiegen wir trotz der verlorenen Entscheidungsspiele auf. Der SV Markt lndersdorf, Viktoria München und Teutonia München profitierten ebenfalls von dieser Entscheidung.
1957/58 Abstieg nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse
1957/58 Abstieg nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse
Recht gut schlug sich unsere Mannschaft in der Anfangsphase der Punktspielserie. Nach sechs Begegnungen hatte sie 22:18 Tore und 7:5 Punkte erreicht und lag auf dem überraschenden 5. Platz. Sie besaß zu diesem Zeitpunkt den schußkräftigsten Sturm aller vierzehn A-Klassenvereine. Verletzungspech und einige recht fragwürdige Platzverweise brachten unsere Elf aus dem Konzept, so daß die nächsten neun Punktekämpfe verloren wurden.
Durch Siege gegen Kammerberg und Allershausen am dritten und vierten Spieltag der Rückrunde konnte nochmals etwas Abstand zum Tabellenende hergestellt werden. Da jedoch die restlichen Begegnungen durchwegs Niederlagen einbrachten, war der Abstieg unvermeidlich. Am 23. Spieltag fiel unsere Vertretung auf den letzten Tabellenplatz zurück. Diese Position nahm sie auch am Schluß mit 46:90 Toren und 11:41 Punkten ein. Die weiteren Absteiger kamen ebenfalls aus unserem Landkreis. Die Eintracht aus Freising und der TSV Allershausen mußten uns in die B-Klasse begleiten. Die Meisterschaft holte sich überlegen der DSC München vor FT Gern.
1958/59 Herbsmeister in der B-Klasse
1958/59 Herbsmeister in der B-Klasse
Das erste Spiel nach dem Abstieg aus der A-Klassc ging mit 2:6 gegen den SC Oberhummel verloren. Unsere Mannschaft fing sich aber sehr schnell wieder und übernahm am letzten Spieltag der Vorrunde mit einem Torverhältnis von 26:11 und 16:4 Punkten die Tabellenspitze und errang damit die Herbstmeisterschaft in der B-Klasse Gruppe 9.
Die Rückrunde begann nicht sehr verheißungsvoll, denn in den nächsten sieben Spielen gelang nur gegen den Tabellenletzten FVgg Gammelsdorf ein Sieg. Trotzdem hatten wir bis vier Spiele vor Saisonende noch eine reelle Titelchance und die mögliche Vizemeisterschaft wurde erst im letzten Spiel durch eine 0:3 Niederlage gegen den TSV Moosburg verspielt. Sieben Siege in den abschließenden Spielen brachten der SpVgg Langenpreising die Meisterschaft. Da ab der Saison 1959/60 nicht mehr zwei B-Klassen, sondern wieder eine B- und eine C-Klasse gebildet wurden, mußten fünf Vereine absteigen. Dieses Los traf die Mannschaften aus Palzing, Zolling, Langenbach, Marzling und Gammelsdorf.
1959/60 Nach verheißungsvollem Start nur der 4. Platz
1959/60 Nach verheißungsvollem Start nur der 4. Platz
Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden keimten in der Anfangsphase der Punktrunde auf, als nach vier Siegen in den ersten Spielen die Führung in der Tabelle übernommen werden konnte und wir am siebten Spieltag mit 12:2 Punkten noch mit dem TSV Moosburg mithalten konnten. Der Ausfall von Max Aigner, Johann Hahn und Gert Lacher wegen Verletzung bzw. Platzverweis schwächten unsere Elf derart, dass die nächsten vier Punktekämpfe verloren wurden. Die Aussichten auf den Wiederaufstieg waren damit bereits gering. Letztlich reichte nur zu Rang 4 bei 43:44 Toren und 28:20 Punkten.
Die Höhepunkte dieser Saison waren wieder einmal die Pokalturniere. Das Max-Daimer-Turnier in Langenbach wurde ebenso gewonnen wie das Osterturnier in Haag. Auch von dem Pfingstausflug ins Zillertal kam unsere Mannschaft mit einem handgeschnitzten Steinbock als Siegerpreis nach Hause.

Die 1. (weißes Trikot und 2. Mannschaft 1960 beim Pfingstausflug in Mayrhofen.
Stehend v.I.n.r.: Franz Schwager, Herhert John. Alfred Rottmüller, Max Aigner. Josef Kollmannsberger, Lorenz Aigner, Horst Hupfloher, Johann Hahn, Manfred Hammerl. Hermann Wagner, Johann Polz, Dieter Stork, Wolfgang Fischer. Paul Lacher: knieend: Rudolf Sienel.Michael Schöpf. Alfons Wagner. Balthasar Sellmaier, Fritz Graßl, Martin Soller, Georg Kratzl, Albert Seibol
1960/61 Schwache Heimbilanz
1960/61 Schwache Heimbilanz
Die im Sturm stark verjüngte Elf sorgte im 1. Spiel durch eincn 2:1 Erfolg beim Meisterschaftsanwärter Eintracht Freising für eine Sensation. Es sollte dies die einzige Niederlage der Freisinger in der Vorrunde bleiben. Unserer sonst als heimstark bekannten Mannschaft gelang erst im letzten Spiel der Vorrunde mit einem 3; 1 über den SV Vötting der erste Heimsieg
Trotz eines guten Beginns in der Rückrunde, wo aus fünf Spielen acht Punkte geholt werden konntcn, belegte der VfR Haag nach Abschluß der Meisterschaft mit 42:40 Toren und 22:22 Punkten nur den 6. Platz. Da in den Heimspielen nur neun Punkte erkämpft wurden, war eine bessere Plazierung nicht möglich.
Die größte Überraschung dieser Saison war jedoch der 1:0 Erfolg des FC Neufahrn über den Meister SpVgg Mauern. Die Neufahrner erreichten damit die beiden einzigen Punkte des gesamten Spieljahres.
1961/62 Wieder ein Platz im Mittelfeld
1961/62 Wieder ein Platz im Mittelfeld
Der SC Freising, der vor 2 Jahren noch in der Bezirksliga spielte, wurde seiner Favoritenrolle eindeutig gerecht. Durch zum Teil zweistellige Siege setzte er sich bald vom Verfolgerfeld ab und hatte am Ende acht Punkte Vorsprung. Den ersten Punktverlust erlitten die Freisinger beim 1:1 Unentschieden gegen un sere Mannschaft. Dic beste Plazierung der Haager war der 2. Rang am 8. Spieltag. Am Schluß wurde ein 7. Platz bei 53:40 Toren und 25:23 Punkten erreicht.
Anlässlich des l5jährigen Bestehens wurde Ostern ein Pokalturnier abgehalten, an dem die Mannschaften TSV Moosburg, SC Oberhummel und SV Langenbach teilnahmcn. Unsere Elf beteiligte sich noch an zwei weiteren Turnieren. In Langenbach wurden wir 2. und in Wartenberg gelang ein 1. Platz.
Ein gelungener Vereinsausflug führte uns nach Altmünster am Traunsee Österreich, wo unsere Seniorenmannschaft zwei Freundschaftsspiele austrug, die sie beide gewann.
1962/63 Beginn der Arbeiten am neuen Sportheim
1962/63 Beginn der Arbeiten am neuen Sportheim
Unsere Elf spielte in dieser Saison wieder stärker auf, als dies in den letzten Jahren der Fall war. Nach Abschluß der Vorrunde erreichte sie den 1. Platz mit 15:9 Punkten. Nachdem das erste Rückrundenspiel mit 0:3 gegen den SC Oberhummel verloren wurde, errang unsere 1. Mannschaft 11:1 Punkte in Folge, dabei gehng auch ein Sieg mit 4:1 über den Spitzenreiter und späteren Aufsteiger FCA Unterbruck. Verletzungspech wichtiger Spieler wie Richard Graßl und Alfons Wagner warfen uns aber dann zurück. Trotzdem wurde der Vizemeister TSV Allershausen am 26.5. mit 7:0 geschlagen Dabei erzielten Hahn (3), Kollmannsberger (2), Max Aigner und Adolf Spindler die Tore.
Die Tabellenspitze hatte nach Abschluß der Punktspiele folgendes Aussehen:
1. FCA Unterbruck 24 92:32 41: 7
2. TSV Allershausen 24 71:45 36:12
3. SV Marzling 24 71:51 33:15
4. VfR Haag/Amper 24 71:36 31:17
5. FC Eintracht Freising 24 64:40 31:17
Mit den Erdarbeiten für den Neubau des Sportheimes wurde im Spätherbst 1962 begonnen. Der Ausschuß, der mit der Planung und Erstellung des Bauwerkes beauftragt wurde, setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Paul Lacher, Ernst Huf, Fritz Graßl, Erwin Hiebl, Anton Scheuchenpflug, Franz Schönfeld, Michael Kollmannsberger und Thomas Sgoff.
1963/64 Den Aufstieg nur knapp verpasst
1963/64 Den Aufstieg nur knapp verpasst
Die im Vorjahr begonnene Leistungssteigerung setzte die 1. Herrenmannschalt in diesem Spieljahr fort. Nach dem achten Spieltag übernahm sie die Tabellenführung und wurde mit 30:21 Toren und 18:6 Punkten zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte Herbstmeister in der B-Klasse. Sie brauchte dazu allerdings die Schützenhilfe des SVA Palzing der in einem Nachholspiel den gefährlichsten Konkurrenten TSV Eching mit 4:3 besiegte. In der Rückrunde wechselte die Führung ständig zwischen dem TSV Eching und dem VfR Haag. Die Entscheidung zu Gunsten der Echinger fiel im dritt- letzten Spiel, als unsere Mannschaft gegen den schärfsten Rivalen um die Meisterschaft in Eching mit 1:4 unterlag. In diesem hektischen Spiel lag unsere Elf bereits nach 20 Minuten mit 0:3 im Rückstand. Nach den beiden Platzverweisen von Hermann Wagner und Alfons Wagncr war die Begegnung trötz großer Bemühungen endgültig verloren.
Die Abschlußtabelle:
1. TSV Eching 24 18 2 4 83:37 38:10
2. VfR Haag/Amper 24 15 5 4 59:39 35:13
3. FC Eintracht Freising 24 13 7 4 68:42 33:15
4. SVA Palzing 24 12 5 7 76:48 29:19
5. TSV Nandlstadt 24 13 2 9 90:56 28:20
6. SV Vötting 24 11 4 9 50:40 26:22
7. VfB Hallbergmoos 24 11 4 9 72:S9 26:22
8. SV Marzling 24 11 2 11 59:64 24:24
9. TSV Allershausen 24 10 2 12 65:63 22:26
10.SpVgg Langenpreising 24 9 4 12 52:67 20:28
11.SV Langenbach 24 6 4 14 47:81 16:32
12.FC Neufahrn 24 3 3 18 34:94 9:39
13.SC Oberhummmel 24 3 0 21 31:96 6:42
1964/66 Die Jugendmannschaft errang die Meisterschaft
1964/66 Die Jugendmannschaft errang die Meisterschaft
Die vorbildliche Arbeit des Jugendleiters Erwin Hiebl zeigte in dieser Saison die ersten sichtbaren Erfolge. Unserer A-Jugend gelang im letzten Punktspiel bei der Eintracht Freising ein 3:3 Unentschieden das bei der gleichzeitigen Niederlage der SpVgg Zolling die Meisterschaft in der A-Jugend-Gruppe 2 des Kreises Freising einbrachte.
Die Tabellenspitze:
1. VfR Haag/Amper 16 56:28 25:7
2. FC Eintracht Freising 16 61:27 24:8
3. Spvgg Zolling 16 57:25 23:9
Dagegen enttäuschte die 1. Mannschaft in dieser Saisön mit ihrem 6. Platz doch etwas. Die Meisterschaft wurde erst in einem Entscheidungsspiel, das der SVA Palzing mit 3.2 gegen die Eintr. Freising gewann entschieden.

Unsere A-Jugend in ihrem Meisterschaftsjahr 1965:
Hintere Reihe v.l.n.r.: Josef Brunner, Johann Forster, Johann Frömel, Eduard Holuba, Josef Baur, Erwin Hiebl (Jugendleiter), mittlere Reihe: Walter Brandmaier, Horst Kuba, Anton Westenrieder, vordere Reihe: Richard Kuba, Silvester Würz, Gustav Reimann.
Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnten die Arbeiten am Sportheim abge schlossen werden. Der VfR Haag besaß damit als einer der ersten Vereine im Landkreis ein eigenes Heim. Den verantwortlichen Herren mit dem 1 Vor sitzenden Paul Lacher an der Spitze und den Mitgliedern, die durch freiwillige Arbeitsleistungen tatkräftig mithalfen, sei hier nochmals herzlich gedankt. Über 250 Stunden ihrer Freizeit opferten Alfons Wagner, Johann Polz und Michael Schöpf.
Nach insgesamt 18 Jahren verantwortungsvoller Tätigkeit, davon 7 Jahre als Techn. Leiter und 11 Jahre als 1. Vorsitzender trat Herr Paul Lacher nach Ablauf des Vereinsjahres 1964/65 zurück. Er setzte sich in dieser Zeit stets mit Nachdruck für die Interessen unseres Vereins ein. Dafür gebührt ihm unser aller Dank und Anerkennung. Der Bau des Sportheims bildet den Abschluß seines verdienstvollen Wirkens. Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm auf der 19. Jahreshauptversammlung am 10.7.1965 Albert Schindlbeck.
1965/66 Entscheidungsspiele um die Meisterschaft
1965/66 Entscheidungsspiele um die Meisterschaft
In dieser Saison mußte erstmals um den Klassenerhalt gebangt werden. Dabei lagen wir bis zum 15. Spieltag mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis in der Tahellenmitte Da jedoch in den folgenden sechs Spielen kein Sieg mehr errungen werden konnte, fiel unsere Mannschaft bis auf den letzten Tabellenplatz zurück. Das letzte Spiel brachte dann doch noch einen 3:1 Heimerfolg über den Absteiger TSV Allershausen und damit die Möglichkeit, in die Entscheidungsspiele um den Klassenerhalt einzugreifen. Sechs Mannschaften waren nach Ablauf der Verbandsspiele punktgleich, die den zweiten Absteiger nach dem Ko-System ermitteln mußten. Bereits im ersten Entscheidungsspiel siegte unsere Vertretung in einer spannenden Begegnung mit 3:2 gegen den SV Langenbach und sicherte sich dadurch bereits die weitere Zugehörigkeit zur B-Klasse. Durch zwei Tore von Georg Kratzl führten wir bereits mit 2:0. Nach dem Ausgleich gelang Johann Hahn kurz vor Schluß der vielumjubelte Siegtreffer. Den bitteren Weg des Abstiegs mußte nach weiteren Spielen der SV Marzling antreten.
Die Abschlußtabeile:
1. FC Eintracht Freising 22 14 5 3 63:26 33:11
2. SV Vötting 22 10 5 7 54:34 25:19
3. TSV Nandlstadt 22 11 3 8 47:34 25:19
4 SpVggZolling 22 10 5 7 57:44 25:19
5. SpVgg Langenpreising 22 11 3 8 53:47 25:19
6. SpVgg Mauern 22 8 3 11 51.52 19:25
7. FC Haimhausen 22 8 3 11 39:46 19:25
8. SV Langenbach 22 6 7 9 42:50 19:25
9. SV Dietersheim 22 8 3 11 47:59 19:21
10.VfR Haag/Amper 22 6 7 9 30:42 19:25
11.SV Marzling 22 7 5 10 35:70 19:25
12.TSV Allershausen 22 7 3 12 41:55 17:27
1966/67 Das Jahr der Pokalsiege
1966/67 Das Jahr der Pokalsiege
Nachdem die 1. Mannschaft im Vorjahr erst nach einem Entscheidungsspiel den Klassenerhalt geschafft hatte, traute man ihv auch in der neuen Saison nicht allzuviel zu. Als jedoch Horst Meyer das Training übernahm und einige Jugendspieler wie Silvester Würz, Horst Kuba, Anton Westenrieder und Johann Forster in die Mannschaft einbaute, stellte sich der Erfolg wieder ein. Durch einen überraschenden 7:1 Heimsieg über den Spitzenreiter VfB Hallbergmoos war nach dem achten Spieltag der zweite Tabellenplatz erreicht der bis zum Abschluß der Vorrunde gehalten werden konnte. Die Tabellenführung wurde am ersten Rückrundenspieltag erkämpft. Als nach 15 Spielen unsere Mannschaft bereits drei Punkte Vorsprung hatte, machte man sich bereits Hoffnungen auf die Meisterschaft. Drei Niederlagen in Folge zerstörten diese Erwartungen. Obwohl am drittletzten Spieltag nochmals die Führung übernommen werden konnte, reichte es nicht, da die beiden abschließenden Begegnungen gegen Langenhach und Langenpreising verloren wurden. Es blieb mit 48:33 Toren und 27:17 Punkten nur der 4. Platz hinter dem FCA Unterbruck dem VfB Hallbergmoos und dem TSV Nandlstadt.
Große Erfolge konnten in den Pokalturnieren erzielt werden. Das Turnier anläßlich des 20jährigen Bestehens unseres Vereins am 18. und 25. Juni 1967 gewann der VfR Haag vor der SpVgg Zolling, dem SVA Palzing und dem SV Langenbach. Auch das Turnier zum 40jährigen Bestehen der A-Klassen-mannschaft SVA Palzing wurde gewonnen. Im Endspiel lief folgende Elf auf:
Würz, Aigner L., Frömel, Wagner H, Kuba H. Polz J. Aigner M., Sellmaier, Forster, Kollmannsberger J., Hahn
1967/68 Wieder eine gute Platzierung
1967/68 Wieder eine gute Platzierung
Vor Beginn der Punktrunde nahm unsere Mannschaft noch an einem Pokalturnier in Langenbach teil. Nach den vorhergehenden Poka1erfolgen in Haag und Palzing wurde auch hier der 1. Pokal gewonnen. In der Punktrnnde belegte unsere Vertretung nach einem guten Start mit 6:2 Punkten am Schluß mit 58:46 Toren und 28:24 Punkten den 6. Tabeilenplatz. Die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Klasse schaffte der SV Vötting.
Eine C-Jugend unseres Vereins nahm in dieser Saison erstmals am Punkt spielbetrieb teil.
Im September 1967 wurde am Sportplatz eine Außenbeleuchtung angebracht. Der Sportkamerad Erich Steiner hatte uns die Masten gestiftet. Für die Ar beiten stellten sich dankenswerterweise neun Mitglieder zur Verfügung.
1968/69 Mäßiges Abschneiden in der Punktrunde
1968/69 Mäßiges Abschneiden in der Punktrunde
Gegenüber den Vorjahren war ein leistungsmäßiger Rückgang unverkennbar. Für Horst Meyer der wegen Unstimmigkeiten mit den Spielern das Training nicht mehr übernahm, konnte kein gleichwertiger Ersatz gefunden werden. Der 8. Platz unter 13 Vereinen war unter diesen Umständen noch ein Erfolg, obwohl nach einer relativ guten Vorrunde noch mit einem besseren Abschneiden gerechnet werden konnte. Der Weggang des erfolgreichsten Stürmers Johann Forster, der in der vorhergehenden Saison mit 35 Toren fast die Hälfte der Treffer erzielte, war darüber hinaus ein zusätzliches Handicap.
1969/70 In akuter Abstiegsgefahr
1969/70 In akuter Abstiegsgefahr
Zu Beginn der Saison übernahm der Neuzugang Josef Hoyer das Training der Herrenmannschaften. Es war bestimmt nicht seine Schuld, daß die Mannschaft bald in die untere Hälfte der Tabelle abrutschte. In erster Linie war dies auf den mangelnden Trainingsfleiß der Aktiven zurückzuführen. Erst im letzten Spiel konnte der Klassenerhalt durch ein 2:2 Unentschieden in Hallbergmoos geschafft werden.
Die in letzter Zeit wieder recht aktiven "Alten Herren" waren im abgelaufenen Spieljahr sehr erfolgreich. Das eigene Pokalturnier gewannen sie vor dem SV Langenbach, dem SC Oberhummel und der SpVgg Zolling.
Ein unvergeßliches Ereignis für unsere Jugendspieler war das Turnier am 16. und 17. Mai 1970 in Haag, an dem auch eine Jugendmannschaft des FC Bayern München teilnahm.
Erstmals seit einigen Jahren wurde wieder eine Weihnachtsfeier im Vereinslokal "Zum Metzgerwirt" abgehalten. Da diese Veranstaltung allgemeinen An klang fand, wurden die Weihnaehtsfeiern zu einer ständigen und meistens auch gut besuchten Einrichtung.
1970/71 Beginn der Umbauarbeiten des Sportplatzes und des Sportheimes
1970/71 Beginn der Umbauarbeiten des Sportplatzes und des Sportheimes
Unsere Elf hatte auch in dieser Saison wieder hart gegen den Abstieg zu kämpfen. Am Schluß der Vorrunde konnte nur der vorletzte Platz belegt werden und vom 12. bis 15. Spieltag waren wir sogar das Schlußlicht. Durch einen energischen Endspurt konnte man sich noch etwas absetzen und mit 17:27 Punkten den drittletzten Platz erreichen. Absteigen musste der BC Attaching, weil ihm vom Sportgericht die zwei Punkte des 5:1 Heimerfolges über den mitgefährdeten FC Neufahrn wegen Einsatz eines Spielers für den kein Spielerpaß vorlag, abgezogen wurden. Die Meisterschaft gewann der TSV Eching vor dem SVA Palzing.
Am 24. August 1970 wurde mit dem Entfernen der Tore und der Einfriedung mit dem Umbau des Sportplatzes begonnen. In diesem und auch im nächsten Spieljahr mussten daher die Spiele auf einem Ausweichplatz ausgetragen werden, den uns freundlicherweise Herr Pflügler zur Verfügung stellte.
1971/72 Jubiläumsfeier zum 25 jährigen Bestehen
1971/72 Jubiläumsfeier zum 25 jährigen Bestehen
Auch im Jubiläumsjahr enttäuschte unsere Elf die Anhänger anfangs schwer. Von dem schlechten Start mit 2:10 Punkten konnte sie sich die ganze Saison über nicht mehr erholen. In der Vorrunde zierten wir insgesamt siebenmal das Tabellenende in der B-Klasse. Unter Leitung von Trainer Schulz fand die Mannschaft aber wieder zur alten Spielstärke zurück. In den abschließenden sieben Spielen wurde nur einmal recht unglücklich verloren und zwar mit 1:2 beim SV Langenbach. Durch diese Serie konnten wir uns noch um sieben Punkte vom Tabellenletzten und Absteiger Dietersheim absetzen.
Anstelle der Kegelbahn, deren Auslastung immer mehr rückgängig, wurde im Sportheim eine Gaststätte eingerichtet, die im Herbst 1971 in Betrieb genommen werden konnte. Den Wirtschaftsbetrieb führte bis Ende 1973 Anna und Johann Polz.
Rechtzeitig zum 25 jährigem Gründungsfest konnte auch das Hauptspielfeld, der Ausweichplatz, sowie eine 100m Laufbahn fertiggestellt werden. Am 17. Juni weihte Pfarrer Müllritter das Gelände ein und mit einem Blitzturnier, an dem sich sechs Mannschaften beteiligten, wurde es seiner Bestimmung übergeben. Das Pokalturnier sah den SVA Palzing als Sieger vor dem SC Kirchdorf, der SpVgg Zolling, dem VfR Haag, dem SV Langenbach und dem SC Oberhummel.
In einer Feierstunde am 24. Juni 1972 wurden 36 Mitglieder, die seit dem Gründungsjahr dem Verein angehören geehrt. Eine besondere Ehrung konnte Michael Kollmannsberger entgegennehmen, der seine 25-jährige Tätigkeit als Kassier zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Er war damit der Erste, der diese Auszeichnung erhielt. Besonders zu bedanken haben wir uns bei Herrn Lacher und beim 1. Vorsitzenden Albert Schindlbeck, die den Um- und Neubau der Anlagen großartig organisierten. Unser Dank gilt auch allen Mitgliedern, die durch ihre Arbeitsleistung dazu beigetragen haben, diese schöne Sportgelände zu schaffen.

Einweihung des Sportgeländes durch Pfarrer Müllritter
1972/73 Schwache Stürmerleistungen führen zum Abstieg
1972/73 Schwache Stürmerleistungen führen zum Abstieg
Als wir nach vier Spielen mit einem ausgeglichenen Punktekonto im Mittelfeld standen, konnte man hoffen, daß unsere Mannschaft dieses Jahr etwas besser mithalten wurde. Aber leider waren wir bald wieder in der Abstiegszone angelangt. Da halfen auch die redlichen Bemühungen des Trainers Erwin Hiebl der mit Erfolg bereits jahrelang unsere Jugend betreute, nicht viel, weil bei vielen Spielern die richtige Einstellung fehlte.
Die Mannschaft konnte sich dann zum Saisonende doch wieder steigern und vier Spiele hintereinander (davon drei Auswärtsspiele) ohne Gegentor gewin nen, damit war wieder einmal die weitere Zugehörigkeit zur B-Klasse gesichert. Mit 19:25 Punkten und 26:39 Toren wurde der 9. Platz belegt. Die Abwehrreihe zählte zu den stärksten in der Spielgruppe, während der Sturm die wenigsten Tore aller beteiligten Mannschaften erzielte.
Einen großen Erfolg konnte unsere Vertretung beim Pokalturnier des SV Langenbach erzielen, als der 1. Pokal vor Marzling, Oberhummel und Langenbach erkämpft wurde. Es war dies der erste Pokalsieg seit drei Jahren.
Den Wirtschaftsbetrieb und die Reinigung des Sportheimes übernahm im Februar 1973 Frau Maria Lerch.
1973/74 Überraschende Erfolge bei Pokalturnieren
1973/74 Überraschende Erfolge bei Pokalturnieren
Unsere Herrenmannschaften steigerten sich gegenüber den Vorjahren erheblich. Die Reservemannschaft erreichte mit ihrem dritten Platz das beste Ergebnis, seit sie in der Punktrunde mitspielt und die 1. Mannschaft lag die ganze Saison über im gesicherten Mittelfeld. Vor allem gegen Spitzenmannschaften schnitt sie gut ab. Gegen die beiden Aufsteiger in die A-Klasse, den SVA Palzing und die SpVgg Zolling, blieb unsere Vertretung ungeschlagen. Eine bessere Plazierung als der siebte Rang mit 23:25 Punkten wurde durch ein negatives Punktekonto von 11:13 in den zwölf Heimspielen vergeben.
Hervorragendes gelang wieder bei den Pokalturnieren. Sowohl in Oberhummel als auch in Zolling (bei sechs Teilnehmern) konnten die gut besetzten Jubiläumsturniere gewonnen werden.
Die Senioren-A-Mannschaft gewann gegen wesentlich jüngere Mannschften ein Turnier in Wattens/Osterreich, wo bereits im Vorjahr gegen die Gastgeber FC Weißes Rössel Wattens ein Freundschaftsspiel ausgetragen wurde. Auch ein Jahr später führte der Vereinsausflug wieder nach Wattens.
Am 2. 11. 1973, an seinem 70. Geburtstag, wurde Simon Rottmüller zum Ehrenmitglied ernannt. Von Anfang an zählte er zu den größten Gönnern. Bei jedem Anlaß, sei es der Vereinsausflug, die Vereinsfeiern oder die Spiele, immer war er dabei. Leider konnte er sich dieser Auszeichnung nicht lange erfreuen, denn schon Mitte Mai 1975 mußten wir ihn unter großer Anteilnahme zu Grabe tragen. Vor allem die schon etwas älteren Spieler sind ihm für seine stets gezeigte Großzügigkeit heute noch dankbar. Im März 1973 fanden Fusionsgespräche mit dem neugegründeten TTC Haag statt. Da jedoch keine Einigung erzielt werden konnte, schloß sich der Tischtennisclub der SpVgg Zolling an.
1974/75 Kampf gegen den Abstieg bis zur letzten Minute
1974/75 Kampf gegen den Abstieg bis zur letzten Minute
Nach Abschluß der Vorrunde behauptete unsere Mannschaft noch einen Platz in der Mitte der Tabelle, fiel aber in der Rückrunde bis ans Tabellenende zurück. Als diese Position auch drei Spieltage vor Ende der Punktspielserie eingenommen wurde, mußte man mit dem Abstieg rechnen. Aber noch einmal gelangen unseren Spielern einige Energieleistungen, so daß die nächsten zwei Spiele gewonnen werden konnten. Vor dem letzten Spieltag mußten noch sieben Vereine um den Klassenerhalt bangen. Unserer Vertretung gelang dieses Ziel mit einem 0:0 in Nandlstadt. Der SV Hohenkammer, der SV Langenbach und der SC Oberhummel, der die letzten fünf Spiele verlor, mußten den zweiten Absteiger durch Entscheidungsspiele ermitteln. Dem SC Oberhummel traf neben den bereits als Absteiger feststehenden BC Attaching dieses Los.
Nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit als 1. Vorsitzender trat Albert Schindlbeck mit Ablauf dieser Saison zurück. Unter seiner Führung wurde das Sportheim renoviert, das Hauptspielfeld neu angelegt und ein Ausweichplatz mit Beleuchtung errichtet. Für diese und für alle anderen großen und kleinen Leistungen, die man hier nicht aufzählen kann, danken ihm alle aktiven und passiven Mitglieder aufs herzlichste. Zu seinem Nachfolger wählte die Hauptversammlung am 20. Juni 1975 Roland Lerch.
Für seine großen Verdienste, die sich Lorenz Aigner sen. durch sein langjähriges Amt als Platzwart erwarb, konnte er am 2. Februar 1975 anläßlich seines 70. Geburtstages die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft unseres Vereins aus den Händen des 1. Vorsitzenden entgegennehmen.
1975/76 Gründung einer Damen-Gymnastikabteilung und Tennisabteilung
1975/76 Gründung einer Damen-Gymnastikabteilung und Tennisabteilung
Die Abschlußtabelle:
1. TSV Allershausen 22 15 5 2 52:28 35:9
2. SV Langenbach 22 12 7 3 49:28 31:13
3. TSV Nandlstadt 22 10 6 6 45:32 26:18
4. SpVgg Langenpreising 22 10 5 7 49:41 25:19
5. SpVggZolling 22 10 3 9 42:31 23:21
6. TSV Moosburg 22 6 8 8 44:4 5 20:24
7. SV Marzling 22 7 6 9 48:50 20:24
8. SpVgg Mauern 22 7 5 10 45:48 19:25
9. SV Hohenkammer 22 8 2 12 32:46 18:26
l0.FC Real Moosburg 22 8 2 12 27:47 18:26
ll.TSV Au 22 3 9 10 27:43 15:29
12.VfR Haag/Amper 22 6 2 14 35:56 14:30
Nach vier Spieltagen war man mit einem ausgeglichenen Punktekonto noch recht zufrieden. Da die nächsten fünf Begegnungen zum Teil recht hoch verloren wurden konnte durch die beiden Siege zum Ausklang der Vorrunde die Situation nur vorübergehend etwas gebessert werden. Von den folgenden sieben sieglosen Spielen erholte sich unsere Vertretung nicht mehr. Die entscheidenden Punkte gingen in den Heimspielen verloren. Unsere einst so heimstarke Elf errang in der Rückrunde auf eigenem Platz nur zwei Punkte. Auch der Einsatz des Jugendspielers Anton Schwaiger, der in den meisten Spielen zu den besten Akteuren zählte, konnte uns nicht vor dem Abstieg retten, weil besonders bei einigen jüngeren Spielern in den entscheidenden Momenten der unbedingte Siegeswille fehlte.
Die A-Jugend holte in dieser Saison unter Leitung von Richard Brandmeier überlegen die Meisterschaft in ihrer Gruppe. Dies gibt uns die berechtigte Hoffnung, daß in einigen Jahren auch für die Herrenmannschaften wieder bessere Zeiten anbrechen.
Die Endtabelle zeigt die Überlegenheit unserer Vertretung:
1. VfR Haag/Amper 18 15 1 2 93:28 31: 5
2. SpVgg Attenkirchen 18 11 3 4 57:23 25:11
3. SV Hörgertshausen 18 11 3 4 55:25 25:11
4. FVgg Gammelsdorf 18 10 2 6 58:40 22:14
5. SpVggMauern 18 10 1 7 58:29 21:15
6. SV Oberhaindlfing 18 10 1 7 42:36 21:15
7. SC Oberhummel 18 4 5 9 28:44 13:23
8. SGMoosburg 2 18 6 1 11 41:61 13:23
9. SpVgg Langenpreising 18 2 1 15 28:97 5:31
10.FC Real Moosburg 18 2 0 16 16:93 4:32
Die Torschützenliste führte Herbert Hiebl mit 45 Treffern an.
Erstmals nahm auch eine D-Jugendmannschalt des VfR Haag am Punktspielbetrieb teil.
Auf Anregung von Maria Lerch erfolgte am 20. Juni 1975 die Gründung einer Damengymnastik-Abteilung, die in ihrer Mitgliederzahl sehr schnell anwuchs. Die Leitung der Übungsstunden übernahm anfangs Frau Lerch selbst. Zur ersten Abteilungsleiterin wählte die Versammlung Frau Johanna Kuba
Am 27.3.1976 wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Tennisabteilung gegründet. Alfons Wagner wurde zum ersten Abteilungsleiter gewählt.
1976/77 Errichtung der ersten Tennisplätze - 30 jähriges Gründungsfest
1976/77 Errichtung der ersten Tennisplätze - 30 jähriges Gründungsfest
Nach dem Abstieg mußte die 1. Mannschaft wegen des Ausscheidens einiger älterer Spieler wie Alfons Wagner und Lorenz Aigner sowie des Abgangs von Johann Forster auf einigen Positionen verändert werden. Mit Jugendspielern aus der letzten Meistermannschaft hoffte man, diese Lücken schnell schließen zu können. Michael Hofstetter, Herbert Huber, Anton Schwaiger und Herbert Hiebl schafften den Sprung in die 1. Herrenmannschaft.
Die Erwartungen erfüllten sich jedoch nicht, da unsere junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren doch einige Zeit der Akklimatisation in der neuen Umgebung benötigte. Nach guten Leistungen zu Saisonende wurde noch ein guter Mittelfeldplatz erkämpft.
Die 2. Mannschaft hatte lange Zeit gute Aussichten auf die Meisterschaft. Nach der Vorrunde lag sie gemeinsam mit dem TSV Au mit 22:2 Punkten an der Spitze. Durch die erste Niederlage am 18. Spieltag wurde der Anschluß zum Tabellenführer verloren. Der 2. Tabellenplatz konnte jedoch gesichert werden. Das 30 jährige Gründungsfest wurde mit einer Festwoche und Bierzeltbetrieb gefeiert. Dabei veranstaltete der VfR auch ein Pokalturnier, bei dem nach verlorenem Elfmeterschießen hinter dem SV Langenbach der 2. Pokal erkämpft wurde. Weitere Turniere bestritt die 1. Mannschaft in Attenkirchen und Moosburg/Neustadt.
Ein einmaliges Erlebnis für unsere Spieler war das Gastspiel des FC Bayern München am 4.6.1977. Sensationell ging unsere Mannschaft in der 2. Minute in Führung. Dabei spielte es dann keine Rolle mehr, daß der FC Bayern mit 25:2 gewann. Von der Stammbesetzung fehlten den Münchenern nur Sepp Maier und K.-H. Rummenigge. Dagegen spielten so klangvolle Namen wie G. Müller, K. Augenthaler, U. Höneß, G. Scbwarzenbeck, Kapellmann und Horsmann.
Unsere AH-Mannschaft spielte gegen die "Alten Herren" des TSV 1860 München.

Die 1. Mannschaft im Jubiläumsjahr 1977:
stehend v.1.n.r.: Roland Lerch (1. Vorsitzender, Nedeljko Kovacevic, Konrad Kuba, Richard Brandmeier, Michael Hofstetter, Anton Schwaiger, Vitus Rottmüller, Silvester Würz (Abteilungsleiter und Trainer); knieend: Sebastian Huber, Walter Feiner, Franz Eichinger, Johann Kalinowski, Herbert Huber.
1977/78 Gründung der Asphaltschützen-Abteilung
1977/78 Gründung der Asphaltschützen-Abteilung
Die 31. Mitgliederversammiung am 22. Juli 1977 beschloß mit der Gründung der Asphaltschützenabteilung eine weitere Ausdehnung des Sportprogramms unseres Vereins. Viele z.T. auch ältere Mitglieder fanden hier eine neue Sportliche Betätigung.
Am 28. Mai 1978 wurden nach Abschluß der Bauarbeiten die vier Tennisplätze und die Asphaltbahnen feierlich eingeweiht. Die Asphaltschützen luden außerdem zu Eröffnungsturnieren am 3. und 4. Juni 1978 ein. Die 1. Fußballmannschaft erweckte durch den guten Start mit 6:0 Punkten Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison, die aber letztlich mit einem 7. Tabellenplatz nicht erfüllt wurden. Die Teilnahme an Pokalturnieren brachte unterschiedliche Erfolge. In Langenbach reichte es noch zu einem guten 2. Platz, während wir in Moos mit dem letzten Pokal zufrieden sein mussten. Durch den Tod des Jugendleiters Erwin Fent erlitt die Fußballabteilung einen herben Verlust. Er hatte sich ganz besonders um die Jüngsten der Fußballabteilung sehr verdient gemacht.
1978/79 Erste Vereinsmeisterschaften der Tennisabteilung
1978/79 Erste Vereinsmeisterschaften der Tennisabteilung
Die Tennisabteilung führte erstmals ihre Vereinsmeisterschaft durch bei der auch die Rangliste ausgespielt wurde. Jeweils eine Herren- und Damenmannschaft beteiligten sich an den Punktspielen der Kreisklasse III bzw. II. leider mussten in allen Begegnungen die Siege den Gegnern überlassen werden. Die Asphaltschützen veranstalteten im Juni 1979 ein großes Turnier mit 21 Mannschaften. Auch an den Meisterschaftsspielen beteiligten sich die Haager Stockschützen.
Vier Jugendmannschaften (A-, B-, D- und E-Jugend) kämpften in dieser Saison um Punkte, wobei die D-Jugendlichen mit dem 4. Tabellenplatz am besten abschnitten.
Die 1. Herrenmannschaft enttäuschte mit ihrem 10. Platz doch sehr. Dagegen lag die 2. Mannschaft nach Abschluß der Verbandsspiele mit 33:15 Punkten nur drei Zähler hinter dem Spitzenreiter FVgg Gammelsdorf.
In angenehmer Erinnerung bleibt allen Beteiligten der Vereinsausflug nach Zwiesel, der auch mit einer Turnierbeteiligung verbunden war.
1979/80 Aufstieg in die B-Klasse - Meisterschaft der Reservemannschaft
1979/80 Aufstieg in die B-Klasse - Meisterschaft der Reservemannschaft
Völlig überraschend gelang unserer 1. Mannschaft der Aufstieg in die B-Klasse. Nach dem sehr mäßigen Abschneiden im Vorjahr konnte mit diesem Erfolg nicht gerechnet werden. Unter Leitung von Georg Kollmannsberger spielte unsere Elf jedoch von Beginn an in der Spitze mit. Zur Meisterschaft reichte es zwar nicht ganz denn die FVgg Gammelsdorf ging, wie die folgende Abschlußtabelle zeigt, mit einem Punkt Vorsprung ins Ziel. Doch der 2. Tabellenplatz reichte ebenfalls zum Aufstieg.
C-Klasse Gruppe 18
1. FVgg Gammelsdorf 26 19 4 3 67:14 42:10
2. VfR Haag/Amper 26 18 5 3 73:44 41:11
3. SpVgg Attenkirchen 26 17 2 7 82:38 36:16
4. BC Attaching 26 15 4 7 74:42 34:18
5. SV Hörgertshausen 26 13 6 7 55;28 32:20
6. SV Hohenkammer 26 11 7 8 51:43 29:23
7. SC Oberhummel 26 12 3 11 41:41 27:25
8. SV Dietersheim 26 10 6 11 39:40 26:26
9. SV Oberhaindiling 26 10 3 13 52:51 23:29
10.SV Puiling 26 8 4 14 48:60 20:32
11.SV Kranzberg 26 8 4 14 48:73 20:32
12.SC Kirchdorf 26 7 3 16 43:69 17:35
13.FC Moos 26 4 4 18 42:91 12:40
14.FC Mintraching 26 2 1 23 33:114 5:47
Eine weitere Überraschung gelang der Reservemannschaft. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte sie einen Titel nach Haag holen. Nach der Vorrunde stand sie bereits gemeinsam mit dem SV Hohenkammer mit 22:4 Punkten an der Spitze. Der überzeugende 5:0 Erfolg gegen die Hohenkammer zum Ende der Punktspielserie war ausschlaggebend für die Meisterschaft in der Reservegruppe 36.
C-Klasse Reserve Gruppe 36
1. VfR Haag/Amper 26 16 6 4 77:46 38:14
2. SV Hohenkammer 26 16 2 9 77:46 34:18
3. BC Attaching 26 15 4 7 73:44 34:18
4. SV Dietersheim 26 15 3 8 61:50 33:19
5. FVgg Gammelsdorf 26 14 3 9 83:54 31:21
6. SV Kranzberg 26 13 4 9 74:56 30:22
7. SV Hörgertshausen 26 13 2 11 72:52 28:24
8. SV Pulling 26 11 4 11 57:75 26:26
9. SC Kirchdorf 26 8 6 12 54:74 22:30
10.FC Moos 26 8 5 13 48:47 21:31
11.SpVgg Attenkirchen 26 7 6 13 55:63 20:32
12.SG Moosburg 2 26 6 7 13 39:59 19:33
13.SV Oberhaindlfing 26 5 5 16 33:66 15.37
14.SC Oberhummel 26 5 3 18 36:107 13:39
Eine große organisatorische Leistung erforderte das internationale Pfingstturnier mit 16 Mannschaften aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, bei dem unser Team den hervorragenden 2. Platz belegte.
Die Damengymnastik-Abteilung erfuhr durch die Gründung zweier neuer Gruppen einen weiteren Mitgliederzuwachs. Vor allem viele ältere Frauen schlossen sich der Abteilung an.
1980/81 Erste Planungen zum Sportheimbau
1980/81 Erste Planungen zum Sportheimbau
Seit längerer Zeit wurde immer wieder der Neu- bzw. Umbau des Sportheimes in zahlreichen Diskussionen erörtert. In diesem Vereinsjahr sind die Planungen konkretisiert worden. Die vorgelegten Entwürfe fanden jedoch bei den Behörden keine Zustimmung.
Die 1. Fußballmannschaft schlug sich in ihrem ersten B-Klassenjahr recht gut und belegte mit 24:28 Punkten den 7. Tabellenplatz. Die Reservemannschaft schaffte nur den 9. Rang im Abschlußklassement.
1981/82 Anbau des Tennisheims - Abstieg der 1. Fussballmannschaft
1981/82 Anbau des Tennisheims - Abstieg der 1. Fussballmannschaft
Das Tennisheim konnte in diesem Jahr fertiggestelt werden. Die Baukosten betrugen ca. 20 000 DM. Erwähnenswert ist das gute Abschneiden der Tennis-Damen- und llcrrenmannschaftcn in der Punktrunde.
Die 1. Fußballmannschaft mußte nach nur zweijähriger Zugehörigkeit zur B-Klasse in diesem Jahr wieder den Weg in die unterste Spielklasse antreten. Daß der VfR Haag eine Turniermannschaft ist, stellte er bei zwei Turnieren unter Beweis. In Obsteig/Österreich belegte er unter 10 Mannschaften den 3. Platz. Noch erfolgreicher war er beim internationalen Vergleich in Attenkirchen, wo es zum Sieg unter 12 Teams reichte.
1982/83 Planung zum Sportheimbau endgültig abgeschlossen
1982/83 Planung zum Sportheimbau endgültig abgeschlossen
Die außerordentliche Mitgliederversammlung vom 29.9.1982 beschloß einen Aus- und Erweiterungsbau des bestehenden Gebäudes. Es stellte sich dann aber heraus, daß die vorhandene Bausubstans wegen der unzureichenden Fundamentierung baufällig war. Nun wurden die Planungen für einen Neubau vorangetrieben und diese der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22.4.1983 vorgestellt. Mit 45 Ja-Stimmen bei 8 Enthaltungen und 1 Gegenstimme wurde die Zustimmung erteilt.
Für Unruhe sorgte der Wunsch der Isar-Amperwerke auf Mitbenutzung der Haager Sportanlagen. Ihr Interesse war hauptsächlich auf die Tennisplätze gerichtet. Uber die von den Isar-Amperwerken dafür zu erbringende Gegenleistung konnte die Vereinsführung trotz intensiver Bemühungen nichts in Erfahrung bringen.
Das 35-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einem Pokaltturnier, bei dem wir leider nur den letzten Platz belegten, gefeiert. Auch die Punktrunde lief enttäuschend. Nur ganze zwei Punkte trennten uns vom Vorletzten in der C-Klasse.
Der Vereinsausflug führte dieses Jahr nach Fügen in Österreich, wo wir an einem international besetzten Turnier teilnahmen.
1983/84 Zügiger Baufortschritt in der Anfangsphase
1983/84 Zügiger Baufortschritt in der Anfangsphase
Im Juni 1983 konnte mit dem Aushub der Baugrube endlich mit dem Neubau des dringend notwendigen Sportheimes begonnen werden. Unter Anleitung des Bauleiters Vitus Rottmüller und des Bauausschusses Roland Frauenhofer, Konrad Huber und Roland Lerch erstellten die anfangs mit großer Begeisterung mitwirkenden Helfer in knapp 3500 Stunden in kurzer Zeit den Rohban, so daß bereits im November dieses Jahres das Richtfest gefeiert werden konnte. Für Alfred Lastowitza wurde es dann aber laufend schwieriger, Freiwillige für die weiteren Arbeiten zu finden, so daß im Winter 1983/84 nur ein mäßiger Baufortschritt zu verzeichnen war.
Der VfR Haag veranstaltete im Juli 1984 mit gutem Erfolg ein Dorfest in der Schloßallee.
Das mit überwiegend durch Eigenleistung erstellte Tennisheim konnte im September 1983 nach der feierlichen Einweihung seiner Bestimmung übergeben werden.
Die 1. Herrenmannschaft verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich. Der 9. Platz mit 24:28 Punkten war nicht gerade berauschend. Weit erfolgreicher agierte unsere D-Jugendmannschaft. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in ihrer Gruppe, die Mannschaft blieb dabei ungeschlagen, erreichte sie auch das Endspiel um den Sparkassenpokal, das sie dann knapp mit 1:2 gegen Mauern verlor.
Die Abschlußtabelle D-Jugend Gruppe 1:
1. VfR Haag/Amper 14 12 2 0 84:05 26:2
2. TSV Au 14 10 2 2 50:10 22:6
3. TSV Nandlstadt 14 9 1 4 39:16 19:9
4. SV Langenbach 14 7 4 3 40:13 18:10
5, SC Oberhummel 14 5 3 6 36:22 13:15
6. SG Moosburg 2 14 3 1 10 18:60 7:21
7. SC Tegernbach 14 2 1 11 12:59 5:23
ß. 5V Oberhaindlfing 14 1 0 13 9:96 2:26
1984/85 Sportliche Misserfolge
1984/85 Sportliche Misserfolge
Die Fußballabteilung konnte in dieser Saison mit keiner ihrer Mannschaften zufrieden sein. Sowohl die Jugend- als auch die Herrenmannschaften erreichten in der Punktrunde ein negatives Ergebnis. Die verstärkte Inanspruchnahme durch den Sportheimbau kann nur bedingt als Entschuldigung angesprochen werden.
Nach Ablauf des Vereinsjahres 1984/85 stellte sich Roland Lerch nach 10-jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. In diesen zehn Jahren entwickelte sich der VfR Haag vom reinen Fußballclub zu einem Verein mit einem breiten sportlichen Angebot. Die derzeit vier Abteilungen bewirkten auch einen steilen Anstieg der Mitgliederzahlen auf derzeit über 500. Sehr viel Zeit und Energie wendete er zuletzt für die vorbereitenden Planungen und den Bau des Sportheimes auf. Die Mitgliederversammlung wählte Harry Garbatsch zu seinem Nachfolger, der sich nun in erster Linie um die Fertigstellung des Sportheimes bemühen wird.
1985/86 Intensive Jugendarbeit
1985/86 Intensive Jugendarbeit

Leichatlethik Gruppe


In dieser Saison beteiligten sich von der C- bis F-Jugend vier Mannschaften an den Verbandsspielen wobei alle ordentliche Ergebnisse zustande brachten. Erstmals stellten wir auch eine F-Jugend, die in der Kreisklasse den 5. Platz belegte. Die C- und D-Jugend verpaßte jeweils knapp die Meisterschaft. Mit 91:13 Toren und 22:6 Punkten stand die C-Jugend auf den dritten Tabellenplatz und stellte mit Michael Ziegltrum (41 Treffer) auch den besten Torschützen in dieser Gruppe. Noch erfolgreicher agierte die E-Jugend. Durch den überragenden Spieler Johann Schwarz, der von den 133 Toren alleine 91 erzielte, konnte der zweite Rang belegt werden. Mit 133:10 Toren und 24:4 Punkten scheiterten wir nur an der FVgg Gammelsdorf, der wir zweimal knapp unterlagen.
Die 1. Herrenmannschaft hatte mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Schon zu Saisonbeginn fielen sechs Stammspieler aus. Obwohl Trainer Isidor Held gute Arbeit leistete war unter diesen Umständen nur der 10. Platz zu erreichen.
Nach Abschluß der Punktrunde standen sowohl die Damen- als auch die Herrenmannsehaft unserer Tennisspieler als Aufsteiger fest. Eine 2. Herrenmannschaft nahm ebenfalls am Spielhetrieb teil.
Im Herbst 1985 konnten wir nach 2-jähriger Bauzeit in das leider noch nicht ganz vollendete Sportheim einziehen. Für die Errichtung dieses Bauwerkes leisteten 125 Personen insgesamt ca. 9000 Arbeitsstunden. Mehr als ein Drittel davon erbrachten allein Josef Simak, Roland Lerch und Alfred Lastowitza.
Bericht der Zeitung
Mittwoch, 4. Dezember 1985
Vereinsheim rechtzeitig zu Feiern fertiggestellt
Haager errichten Gebäude in Eigenregie
Haag - Pessimisten zum Trotz, kann das Vereinsheim des VIR noch vor den zum Jahresende Anstehenden Vereinsfeiern seinen Betrieb aufnehmen. Mag die Bauzeit von zwei Jahren auch lang erscheinen so ist dies für ein Gebäude das überwiegend in Eigenregie der Vereinsmitglieder errichtet wurde, doch eine beachtliche Leistung.
Durch die Fußball - Spielausfälle an den vergangenen Wochenenden könnte die ganze ohne Ablenkung der Fertigstellung des Hauses gewidmet werden. Dabei entdeckte mancher aktive Spieler oft große handwerkliche Fähigkeiten und bei sich und seinen Mannschaftskameraden, sicher auch ein Beitrag zur Festigung der Gemeinschaft für die Zukunft.
Im Erdgeschoß befinden sich, entsprechend des Raumprogrammes vorgeschriebene Duschen und Umkleideräume sowie ein Schiedsrichter- und ein Sanitätsraum. Angenehme Wärme läßt beim Betreten des Obergeschoß schnell Behaglichkeit aufkommen. Dazu trägt sicher der durch das Vereinsmitglied Leitl gefertigte Kachelofen in einer gemütlichen Ecke im Saal des Heimes wesentlich bei. Dies dürfte nach Trainingsabenden und Turnieren in Zukunft der sichere Treff , sein für, all jene, die dem Sport auch eine Portion Geselligkeit und Kameradschaft abge.winnen wollen. Eine kleine Theke und eine passend angeordnete Küche lassen keine Konkurrenz fürs Dorfwirtshaus vermuten.
Der große Balkon zum Spielfeld hin ist ein weiterer Vorteil an diesem neuen Sportheim. Waren die VfR - Kicker in den letzten Jahren auch nicht aus der C Klasse herausgekommen, so lassen die Leistungen der Nachwuchskicker ernsthaft aufhorchen. Vielleicht kann also der Aufstieg in die B - Klasse in Zukunft "von Haus aus" verfolgt werden, sicher recht angenehm für die älteren Mitglieder des Vereins, der 1987 auf sein 40jähriges Bestehen zurückblicken kann.
Wenn auch der Außenputz am Neubau wegen des frühen Wintereinbruchs nicht mehr ganz angebracht werden konnte, wird dies die Haager wenig stören, um am Samstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr, bei der ersten Veranstaltung, nämlich der Christbaumversteigerung, im neuen Haus dabeizusein. 1. Vorstand Harry Garbatsch, seit drei Monaten als Neuling im Amt, wird nach diesem ersten Abend sicher aufatmen. Sein "Vize", Albert Schindlbeck, kann. wohl sagen "Jetzt is Zeit word'n", traf ihn, doch gerade in den letzten Monaten die Aufgabe, alle verfügbaren Kräfte zum Einsatz zu mobilisieren, was ihm auch gelang.
Das alte Sportheim, erst 23 Jahre auf dem Rücken, wurde bereits abgerissen. Wegen der aufgetretenen Risse in den Mauern und Fundamenten, verursacht durch Torfschichten im Untergrund, konnte es mit keiner weiteren Nutzung mehr bedacht werden. So sind die Anfangsleistungen von Gemeinschaftsarbeit eines Vereins bereits, in die Dorfgeschichte eingegangen. Eng verbunden mit dem Sportverein und dem alten Vereinsheim bleibt der Name Paul Lacher. Wird dies wohl zu einer Erinnerungstafel am Sportheini ausreichen?
Sicher sind bis dahin die vielen Stunden geopferter Freizeit durch die Mitglieder und Gönner fürs Vereinsheim noch nicht vergessen, an Auszeichnungen und Lob wird es auch dann nicht fehlen.
Unter Leitung von Uschi Weigslberger wurde eine Leichtathletikgruppe gebildet, die sich anfangs der Gymnastikabteilung anschloß.
Die Asphaltschützenmannschaft Richard Graßl, Johann Holzner, Georg Mayer, Simon Kern und Georg Daimer schaffte den Aufstieg in die Kreisklasse.
1986/87 Sportheimeinweihung
1986/87 Sportheimeinweihung
Anläßlich der feierlichen Einweihung des Sportheimes im Juli 1986 führten wir ein Gedächtnisturnier für den 1980 verstorbenen langjährigen 1. Vorsitzenden und Technischen Leiter Paul Lacher durch. Für unsere Mannschaft wurde diese Veranstaltung ein voller Erfolg. Nach den Vorrundensiegen über Attenkirchen und Pulling kam es im Endspiel zum Aufeinandertreffen mit dem SVA Palzing. In einem begeisternden Spiel konnten wir einen 0.2 Rückstand aufholen und waren dann im anschließenden Elfmeterschießen die Glücklicheren.

Das neue Sportheim 1986

Festabend anlässlich der Einweihung des neuen Sportheims v.l.n.r Direktor Peter Praster vom Hochbräuhaus, Landrat Ludwig Schrittenloher, Vorsitzender VfR Harry Garbatsch, Bürgermeister Huber und BLSV-Kreisvorsitzender Alfons Einweck. Umrahmt wurde der Abend vom Akkordeonorchester unter Leitung von H.Macholl. In über 9000 Stunden Eigenleistung von 125 verschiedenen Mitgliedern aufgebracht wurde der Sportheimbau vollendet. Dabei wurde ermittelt, dass die Idealisten Roland Lerch, Josef Simak und Alfred Lastowitza allein über 2/3 der Stunden geleistet hatten.
Wahrlich Glück hatte der VfR mit dem Wetter bei der Einweihungsfeier am Sonntag. Nach strömenden Regen am frühen morgen folgte bereits bei der Kirchenzugaufstellung strahlender Sonnenschein. Alle Vereine der Gemeinde mit Fahnenabordnung sowie französische Pfadfinder, die seit einigen Wochen in Inkofen lagern, begleiteten die Mitglieder des VfR vom Dorfplatz zum Sportplatz, um gemeinsam einen Feldgottesdienst vor dem Sportheim zu feiern. Von der Ampertaler Blasmusik wurde dazu die Schubert-Messe gespielt. In seiner Predigt meinte Pfarrer Alois Ebersberger, daß Sport und Glauben miteinander vereinbar seien. Nach dem Gottedienst wurde ein Kreuz geweiht, das der Haager Pfarrer Josef Müllritter für das Vereinsheim gestifftet hatte.
Die Punktspielserie begann kurios, denn zu Hause unterlagen wir dreimal, während wir in den Auswärtsspielen viermal hintereinander siegreich blieben. Nach dem 10. Spietag keimten nochmals Hoffnungen auf die Saison in der C-Klasse erfolgreich abschließen zu können. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir bis auf zwei Punkte zum Tabellenführer aufschließen. Letztlich reichte es dann aber nur zum 8. Rang im Endklassement.
Die Mitgliederversammlung beschloß, ab 1988 das Vereinsjahr dem Kalenderjahr anzupassen. Außerdem wurde die Wahlperiode auf zwei Jahre verlängert.
1987/88 Aufstieg nach Entscheidungsspielen
1987/88 Aufstieg nach Entscheidungsspielen
Die Spieler unserer 1. Herrenmannschaft präsentierten sieh nach einer guten Vorbereitungsphase in glänzender spielerischer und konditioneller Verfassung. So kam es nicht von ungefähr, daß wir einen guten Start in die Punktspielsaison hinlegten. Nach sechs Siegen in Folge wurde das Ziel für dieses Spieljahr höher gesteckt. Bis zum achten Spieltag wurde die Tabellenführung verteidigt und nach dem 12. Spiel noch einmal zurückerobert. Die Herbstmeisterschaft gewann dann aber die SpVgg Attenkirchen mit einem Punkt Vorsprung vor Istanbul Moosburg und dem VfR Haag. Trotz einer Ausbeute von 19:3 Punkten nach der Winterpause konnten wir uns in der Tabelle nicht mehr verbessern. Nur um zwei Zähler verpassten wir den direkten Aufstieg. In einer Relegationsrunde bekamen wir nun noch eine Chance zum Aufstieg. Von den acht C-Klassendritten sollten anfangs nur zwei aufsteigen. Nach dem guten Abschneiden der Mannschaften des Großraumes München in den Aufstiegsspielen zu den Bezirks- und Landesligen erhielten insgesamt sechs Vereine das Aufstiegsrecht. Unser erster Gegner war Juventus FC München, der in Mintraching verdientermaßen mit 5:2 Toren besiegt werden konnte. Das im nachhinein bedeutungslose Spiel gegen Rot-Weiß Birkenhof verloren wir in Allershausen mit 2:5.
Die Abschlußtabelle der C-Klasse Gruppe 19
1. SpVgg Attenkirchen 28 22 2 4 99:37 46:10
2. SGT Istanbul Moosburg 28 20 4 4 71:28 44:12
3. VfR Haag/Amper 28 18 7 3 75:37 43:13
4. SV Pulling 28 17 5 6 79:52 39:17
5. FC Real Moosburg 28 13 5 10 61:51 31:25
6. SC Wang 28 9 12 7 63:43 30:26
7. SV Oberhaindlfing 28 12 5 11 54:45 29:27
8. SV Langenbach 28 12 4 12 64:57 28:28
9. FC Mintraching 28 11 3 14 63:59 25:31
10.SC Massenhausen 28 11 3 14 55:68 25:31
ll.SV Hörgertshausen 28 10 4 14 58:72 24:32
12.SC Oberhummel 28 7 7 14 56:77 21:35
13.SG Eichenfeld 28 6 8 14 67:79 20:36
14.FC Moos 28 3 5 20 29:76 11:45
l5.VatansporFreising 28 1 2 25 24:137 4:52

Thomas Hoffmann,Georg Maier, Klaus Brunner, Anton Schwaiger, Fritz Sgoff, Alfons Schwaiger, Werner Fürst, Isidor Held, vorne: Johann Urban, Alfred Schindlbeck, Franz Eichinger, Roland Fraunhofer, Jürgen Braun
Recht erfolgreich schnitten wir auch bei Turnieren ab. In Langenbach belegten wir den 1. Rang und beim VG Turnier in Haag reichte es zum 3. Platz. Die Jugendarbeit konnte weiterhin erfolgreich fortgeführt werden. Insgesamt sieben Jugendmannschaften nahmen am Punktspielbetrieb teil. Um allen Jugendlichen Gelegenheit zu geben, in ihrer Altersklasse dem runden Leder nachlaufen zu können wurden Spielgemeinschaften von der A- bis C-Jugend mit Langenbach bzw. Palzing eingegangen.

D-Jugend:
hinten: Jakob Soller, Johann Schwarz, Christian Linseisen, Thomas Büngener, Manfred Thole, Stefan Mock, Erich Goldes, Engin Kutlu, Josef Simak (Tainer)
vorne: Christian Fent, Tim Jordan, Franz Baumann, Markus Garcia, Thomas Kriegmair
In diesem Jahr begannen wir auch mit der Organisation von sehr gut besetzten Jugendturnieren, die in den folgenden Jahren zu einer ständigen Einrichtung wurden.
1988/89 Die C-Jugend steigt in die Kreisliga München auf
1988/89 Die C-Jugend steigt in die Kreisliga München auf
Nach den Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die B-Klasse sollte in der Saison 1988/89 diese Klasse unter Spielertrainer Anton Schwaiger gehalten werden. Mit zwei Heimspielen, in denen wir jeweils einen Punkt gegen Zolling und Schwaig erkämpften, wurde die Punktspielserie eröffnet. Da jedoch in der Vorrunde nur noch zwei Unentschieden auf heimischen Gelände und auch auswärts nur drei Punkte geholt wurden, standen wir nach Abschluß der Vorrunde mit 7:19 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. In einem bis zum letzten Spieltag spannenden Abstiegskampf bewies unsere Truppe eine tolle Moral. Die in der Rückrunde erzielten 14:12 Punkte waren dringend notwendig, um den VfR Hallbergmoos auf den vorletzten Platz zu verweisen. Ausschlaggebend war letztlich die wiedergewonnene Heimstärke. Die letzten fünf Heimspiele konnten siegreich gestaltet werden. In der Endtabelle belegten wir den 11. Rang mit 21:31 Punkten.
Schöne Erfolge sind aus Pokalturnieren zu melden. Beim VG-Turnier in Attenkirchen erreichten wir das Endspiel und unterlagen dort in einem spannenden Spiel dem SVA Palzing mit 1:2. Ein überraschender Turniersieg gelang in Nandlstadt.
Die gute Jugendarbeit der letzten Jahre trug erstmals erkennbare Früchte. Unserer C-Jugend gelang der Sprung in die Kreisliga München. Nachdem der FC Real Moosburg verzichtete, reichte uns ein zweiter Platz in der Kreisklasse Freising zum Aufstieg. Unsere Jugendlichen hatten nun Gelegenheit gegen die Vertretungen höherklassiger Vereine zu spielen.
1989/90 Klassenerhalt nach Entscheidungsspielen
1989/90 Klassenerhalt nach Entscheidungsspielen
Nachdem wir in der Vorsaison nur ganz knapp den Abstieg vermeiden konnten, sollte in diesem Jahr der Klassenerhalt unter dem neuen Trainer Andreas Huber vorzeitig sichergestellt werden. Der Punktspielauftakt gelang durch einen Auswärtserfolg beim TSV Moosburg vielversprechend. In den beiden folgenden Heimspielen gegen Unterbruck und Zolling wurde die gute Ausgangsposition durch Niederlagen jeweils in den Schlußminuten wieder verspielt. Trotzdem standen wir am neunten Spieltag mit ausgeglichenem Punktverhältnis im Mittelfeld. Unwahrscheinliches Verletzungspech, dem fast die Hälfte der Mannschaft unterlegen war, bescherte uns dann aber sechs z.T. deprimierende Niederlagen in Folge, so daß wir auf den vorletzten Platz abrutschten. Trotz enormer Leistungssteigerung in der Rückrunde kamen wir von dieser Position nicht weg, weil die B-Klasse leistungsmäßig vom 4. bis 13 Tabellenplatz völlig ausgeglichen war. Am Ende trennten uns ganze vier Punkte von diesem vierten Platz. Durch einen überraschenden 7:6 Erfolg am letzten Spieltag beim SV Pulling konnten wir noch ein Entscheidungsspiel gegen TSV Eching II erreichen. Dieses für den Klassenerhalt entscheidende Spiel konnten wir am 30. Mai in Attaching nach großem Kampf mit 3:1 für uns entscheiden.
Die A-Jugend-Spielgemeinschaft SpVgg Zolling/VfR Haag errang in der Kreisklasse Freising die Meisterschaft und stieg damit in die Kreisliga München auf! Die C-Jugend war in diesem Jahr die beste Mannschaft ihrer Altersklasse im Landkreis. In der Punktrunde der Kreisliga München konnte sie einen hervorragenden dritten Tabellenplatz erreichen.
Die Abschlußtabelle der A-Jugend Kreisklasse Freising:
1. SpVgg Zolling/VfR Haag 18 13 3 2 38:10 29:7
2. TSV Au 18 11 4 3 61:26 26:10
3. FC Neufahrn 18 11 2 5 65:28 24:12
4. SV Langenbach 18 11 2 5 60:28 24:12
5. FCA Unterbruck 18 7 4 7 47:38 18:18
6. TSV Nandlstadt 18 8 2 8 37:38 18:18
7. SG Moosburg 18 6 6 6 37:41 18:18
8. SVA Palzing 18 4 4 10 26:37 12:24
9. TSV Rudelzhausen 18 4 0 14 24:76 8:28
10.SV Kranzberg 18 0 3 15 16:89 3:33
1990/91 B-Jugend steigt in Kreisliga München auf
1990/91 B-Jugend steigt in Kreisliga München auf
Wie zwei Spielzeiten zuvor mußten wir auch in dieser Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen. Nach drei Spielen stand unsere 1. Mannschaft mit 0:6 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und zum Abschluß der Vorrunde hatten wir mit 7:19 Punkten weiterhin das Schlußlicht in den Händen. Von Beginn der Rückrunde bis zum 23. Spieltag konnten wir die Abstiegsplätze nicht verlassen. Erst nach dem drittletzten Spiel gelang mit einem Sieg über Istanbul Moosburg der Sprung auf den 12. Rang, der dann letztlich durch einen abschließenden Heimsieg über Real Moosburg gehalten werden konnte. Der Klassenerhalt war jedoch nicht unserer eigenen Stärke sondern der Schwäche der beiden Absteiger Istanbul Moosburg und TSV Au zu verdanken.
Das VG-Turnier 1990 mußten wir kurzfristig übernehmen und erreichten bei dieser Veranstaltung einen dritten Rang.
Trotz des Abstieges der A-Jugend aus der Kreisliga München sind wir im kommenden Jahr wieder mit zwei Mannschaften in dieser Spielklasse vertreten, da die B-Jugend den Aufstieg schaffte. Ein zweiter Platz hinter der FVgg Gammelsdorf reichte für diesen Erfolg aus.
1991/92 Den Klassenerhalt nicht geschafft - Sparkassenpokalsiege der Jugend
1991/92 Den Klassenerhalt nicht geschafft - Sparkassenpokalsiege der Jugend
Den bitteren Weg in die C-Klasse mußten wir nach dieser Saison antreten. Obwohl wir nach der Vorrunde wieder nur 7:19 Punkte aufweisen konnten, waren die Chancen auf den Klassenerhalt nicht schlecht, denn die fünf Vereine, die am Tabellenende standen, trennte nur ein Punkt. Zum Rückrundenstart gelang noch ein Punktgewinn beim TSV Moosburg; dann aber setzte es acht Niederlagen in Folge. Die beiden Siege zu Saisonende waren nur noch Kosmetik. Der Abstieg stand bereits vier Spieltage vor Ende der Punktspiele fest.
Die Reservemannschaft bot auch eine sehr schlechte Leistung. Während der ganzen Saison gelang nur ein Sieg, so daß der letzte Tabellenplatz die logische Folge war.
Die hervorragende Arbeit von Jugendleiter Johann Mitterleitner und der vielen ehrenamtlichen Trainer machte sich weiterhin bezahlt. Es besteht die Hoffnung, daß in wenigen Jahren aus dem Jugendbereich ehrgeizige und engagierte Spieler in die Herrenmannschaften nachrücken. Die B-Jugend hielt sich in der Kreisliga München das ganze Jahr über in der Spitzengruppe, obwohl jede Woche mehrere Spieler für die A-Jugend abgestellt werden mußten. Zum Saisonschluß gewannen die Spielgemeinschaften der A-, als auch der B-Jugend die auf unserem Sportgelände durchgeführten Endspiele um den Sparkassenpokal.
Zu Beginn des Jahres 1992 übernahm Dr. Klaus-Dieter Müller das Amt des 1. Vorsitzenden.
1992/93 Auflösung der Leichtathletik-Abteilung - Gründung der Dartabteilung
1992/93 Auflösung der Leichtathletik-Abteilung - Gründung der Dartabteilung
Die Leichtathletik-Abteilung mußte in diesem Jahr leider wieder aufgelöst werden. Nachdem Frau Uschi Weigslberger ihr Engagement in dieser Abteilung beendet hatte, fand sich kein kompetenter Ersatz, der die Jugendlichen bei der Stange halten konnte. Einige junge Leichtathleten fanden bei der SpVgg Zolling eine neue Heimat, während der überwiegende Teil die sportliche Tätigkeit beendete.

Auf der Jahreshauptversammlung 1992 wurde Roland Lerch mit der Ehrennadel in Silber mit Gold vom BLSV-Kreisvorsitzenden Alfons Einweck sowie einer Urkunde für seine langjährigen Verdienste ausgezeichnet.
Im November 1991 wurde im Sportheim ein Dartgerät aufgestellt. Das Interesse an dieser Sportart wuchs überraschend schnell, so daß sich bereits Ende 1992 vierzehn Personen entschlossen, eine neue Abteilung ins Leben zu rufen. Zum 1. Abteilungsleiter wurde Max Aigner jun. gewählt. Die Mitgliederversammlung 1993 stimmte der Aufnahme in den VfR Haag zu.
Die Fußballer versuchten es erstmals mit einem Spielertrainer. Die Zusammenarbeit mit Burkhard Kagelmann war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits nach dem 10. Punktspiel trennten sich unsere Wege wieder. Nachdem Andreas Huber kurzzeitig das Training übernahm konnte in der Winterpause Konrad Pidhorjansky verpflichtet werden. Unter seiner Regie stabilisierte sich die Mannschaft wieder, so daß am Saisonende noch der 5. Tabellenplatz erreicht wurde.
1993/94 Souveräner Aufstieg in die B-Klasse ohne Niederlage
1993/94 Souveräner Aufstieg in die B-Klasse ohne Niederlage
Mit einer wahrlich herausragenden Leistung wartete unsere 1. Herrenmannschaft in der Saison 1993/94 auf! Wir zählten zwar zum Favoritenkreis, daß jedoch am Ende die sagenhafte Bilanz von 50:2 Punkten bei 117:28 Toren stehen würde, wagten selbst die größten Optimisten nicht vorherzusagen. Dieses Ergebnis ist laut Spielgruppenleiter Hany im Landkreis Freising einmalig, da zudem das ganze Spieljahr ohne Niederlage absolviert wurde. Diesen Höhenflug haben wir in erster I.inie dem Trainer Konrad Pidhorjansky zu verdanken. Aber auch der erfolgsorientierte Einsatzwille der durch zahlreiche A-Juniorenspieler ergänzten Mannschaft trug wesentlich dazu bei. Die Offensivkräfte Gerhard Brunner (33 Tore), Michael Ziegltrum (26) und Georg Maier (25) erzielten zusammen 84 Treffer und ragten aus der sehr kompakten Mannschaft heraus.
Die Abschlußtabelle:
1. VfR Haag/Amper 26 24 2 0 117:28 50:2
2. BC Attaching 26 21 2 3 90:26 44:8
3. FC Mintraching 26 19 3 4 94:33 41:11
4. Vatanspor Freising 26 13 6 7 54:34 32:20
5. FC Real Moosburg 26 12 6 8 60:44 30:22
6. TSV Oberhaindlfing 26 12 4 10 66:46 28:24
7. SC Tegernbach 26 9 7 10 56:59 25:27
8. SG Eichenfeld 26 8 5 13 44:67 21:31
9. SC Wang 26 6 7 13 30:57 19:33
10.VfB Hallbergmoos 26 6 5 15 27:60 17:35
11.TSV Rudelzhausen 26 6 4 16 52:106 16:36
12.Istanbul Moosburg 26 6 3 17 44:75 15:37
13.SC Oberhummel 26 4 5 17 31:71 13:39
14.FC Moos 26 5 3 18 54:113 13:39
Beim VfR wurde am Freitag den 10. Juni mit einer großen Aufstiegsfeier im Bauhof der Gemeinde gefeiert. Die Jugendspieler haben ihre Zusagen gegeben weiterhin im Haager Dress zu spielen. Anton Schwaiger erklärte sein Karriere als beendet. Konrad Pidhorjanskyi stellt gute Aussichten für die Zukunft: "Bei uns kommen wieder 5 Spieler aus der Jugend, die alle das Zeug haben für die Erste. Die Haager ernten jetzt die Früchte ihrer Jugendarbeit und senken den Altersdurchschnitt von jetzt 23 noch weiter".
Ein glückliches Ende nahm diese Spielzeit auch für unsere Reservemannschaft. Nachdem die Vorrunde als souveräner Tabellenführer abgeschlossen wurde, brachten drei unnötige Niederlagen im April 1994 ungewollte Spannung ins Meisterschaftsrennen. Zum Schluß standen wir mit dem FC Real Moosburg punktgleich an der Tabellenspitze, so daß beide Mannschaften zu Meisterehren kamen.

Prost! Der Haager Bürgermeister Huber stieß mit K. Müller auf den Aufstieg in die B-Klasse an
Die Tabellenspitze der Reserven
1. FC Real Moosburg 26 17 5 4 84:37 39:13
2. VfR Haag/Amper 26 19 1 6 86:41 39:13
3. FC Mintraching 26 15 7 4 87:35 37:15
4. BC Attaching 26 15 4 7 74:47 34:18
Die A-Junioren spielte letztmals in der Kreisliga München. Obwohl ein sehr guter 4. Platz belegt wurde, musste die Mannschaft aus dieser Klasse abgemeldet werden, da fast alle Spieler dem Juniorenalter entwuchsen und Kader der Herrenmannschaften verstärkten.

Hochwasser 1994
Unsere Sportanlagen wurden im März 1994 von einem verheerendem Hochwasser heimgesucht. nach dem Bruch des Amperdammes überfluteten die Wassermassen die Asphaltbahnen, sowie Tennis- und Fußballplätze und richteten große Schäden an. Auch das Tennisheim und das Sportheim wurden sehr in Mitleidenschaft gezogen. Trotz intensiver Bemühungen der Haager Feuerwehr drang das Wasser in das Kellergeschoß ein und beschädigte die darin befindliche Heizungsanlage sowie das Inventar. Durch beispielhaften Gemeinschaftsgeist waren jedoch bald sämtliche Sportanlagen wieder hergerichtet. Der finanzielle Schaden wurde zum Teil durch den Bayerischen Landessportverband mitgetragen, wenn auch der Zuschuss erst im Mai 1997 ausgezahlt werden konnte.
Die Fußballabteilung errichtete 1994 eine neue Flutlichtanlage, wobei sich neben Abteilungsleiter Anton Schwaiger besonders auch Walter Feiner engagierte. Mit dem Bau dieser Anlage begannen unangenehme Turbulenzen, durch die der Verein erheblichen finanziellen Schaden erlitt und das Ansehen großem Maße verloren ging.

Der Damm am Fußballplatz wurde an 2 Stellen geöffnet damit das Wasser in den Amperkanal abfließen konnte.

Das Sportheim lief total voll mit Wasser. Im Erdgeschoß war der höchste Wasserpegel 50 cm.
Unvorstellbare Wassermengen - Sportheim am See"
Stockbahnen beschädigt
Nachtarokt wurde auf einer Gemeinderatssitzung. Der VfR Haag hatte für über 20000 DM eine Flutlichtanlage für seinen Trainingsplatz errichtet und wollte einen Gemeindezuschuß von 10000 DM. Gemeinderat Hans Mock hatte von weit überteuerten Kosten gesprochen (günstigeres Angebot um 7500DM). Müller und Walter Feiner konnten aber den Gemeinderat überzeugen, daß beide Angebote technisch unterschiedlich seien (geringerer Verbrauch). Bemängelt wurde dann nur noch, dass der Gemeinderat vor vollendeten Tatsachen gestellt wurde, da die Anlage bereits in Betrieb war. Somit musste der VfR mit einem Zuschuß von 7500 DM zufrieden sein.






1994/95 Rücktritt der Vorstandschaft
1994/95 Rücktritt der Vorstandschaft

Der VfR führte in diesem Jahr seine Skimeisterschaften durch.

Die Meister v.l.n.r. Roland Fraunhofer, x , x, Stephan, x, x, Hans Urban, Leni Stimmelmair, Biersack
Der notwendige und vor allem rechtzeitige Zuschußantrag beim BLSV für die Flutlichtanlage wurde von den beiden Vorsitzenden Dr. Klaus-Dieter Müller und Josef Haas trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Fußballabteilungsleitung nicht eingereicht, obwohl die Unterlagen vorlagen. Der Antrag wurde erst lange nach Beginn der Baumaßnahme weitergegeben. Da damit eine Bezuschussung nicht mehr möglich war, musste dieser von der neuen Vorstandschaft wieder zurückgezogen werden, um noch größeren Schaden vom VfR Haag abzuwenden. Über die Höhe der Kosten für die Beleuchtungskörper wurde von den beiden Vorsitzenden keine exakten Unterlagen vorgelegt. Die mehrfach angeforderte Originalrechnung der Strahler, durch die eine ordnungsgemäße Abwicklung des Geschäftsvorgangs hätte nachgewiesen werden können, wurden aus unerfindlichen Gründen nicht vorgelegt.
Als Interessenvertreter der Fußballer musste sich Anton Schwaiger grobe persönliche Diffamierungen gefallen lassen, die darin gipfelten, dass der 1. Vorsitzende Dr. Müller den Vereinsausschluss betrieb. Er wollte damit einen Mann loswerden, der ihm durch seine kritische aber stets sachliche Meinung unangenehm wurde.
Die Einrichtung des Saales in der Sportgaststätte führte zu einem weiteren Eklat. Die Verantwortlichen hielten sich nicht an die von der Mitgliederversammlung beschlossenen finanziellen Vorgaben und überschritten eigenmächtig den Finanzierungsrahmen, wodurch der Verein in große Liquiditätsschwierigkeiten kam. Endgültig das Faß zum überlaufen brachte eine Baumaßnahme im Keller des Sportheimes. Obwohl keinerlei Beschlüsse der Vereinsorgane vorlagen begann der 1. Vorsitzende Dr. Müller mit dem Einbau eines Musikraumes und führte diesen auch noch fort, als er seines Amtes bereits enthoben war. Im Frühjahr 1995 erklärte die gesamte Vorstandschaft den Rücktritt. In der daraufhin einberufenen Mitgliederversammlung konnte keine neue Vereinsführung gefunden werden. Der Wahlausschuß unter Vorsitz von Bürgermeister Konrad Huber und 2. Bürgermeister Albert Schindlbeck hatte nun die unangenehme Aufgabe, die angesammelten Probleme aufzuarbeiten und eine neue Vorstandschaft zu finden. Diese Aufgaben bewältigten beide in hervorragender Manier und so konnten bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung einige mutige Mitglieder gewonnen werden, die sich bereiterklärten, die immer noch sehr schwierigen Vereinsgeschäfte zu übernehmen. Der neu gewählte 1. Vorsitzende Heinz Grüter und sein Stellvertreter Hans Mitterleitner haben in kurzer Zeit das Vereinsschiff wieder auf Kurs gebracht und damit bewiesen, dass durch enormen Fleiß und eine persönliche Vorbildfunktion viel bewegt werden kann.
Aber auch Sport wurde in diesem Jahr noch betrieben. Nach dem überragenden Vorjahr mit dem Wiederaufstieg konnte in dieser Saison mit dem 4. Tabellenplatz das beste B-Klassenergebnis seit 1964 erzielt werden. Nur der schlechte Start mit 2:6 Punkten verhinderte, dass wir ganz vorne landeten. Die Reservemannschaft schien nach elf Spieltagen (21:1 Punkte) auf die Meisterschaft zuzusteuern. Die folgenden zehn sieglosen Spiele zerstörten diesen Traum jedoch sehr schnell. Ein unrühmlicher Abgang wurde unserem Erfolgstrainer Konrad Pidhorjansky bereitet. Mangelnde Selbstkritik und zum Teil Selbstüberschätzung führten zum Vertrauensbruch, der Pid zum Rücktritt bewegte. Bis zum Saisonende führte überwiegend Anton Schwaiger das Training weiter.
Am Spielbetrieb der Junioren nahmen insgesamt sieben Mannschaften teil. Sehr erfolgreich agierten dabei unsere beiden D-Juniorenteams. Die D-1 belegte den 2. Tabellenplatz, während die D-2 überlegen ihre Spielgruppe beherrschte und Meister wurde.
1995/96 20 jähriges Gründungsfest der Damengymnastik - Abteilung
1995/96 20 jähriges Gründungsfest der Damengymnastik - Abteilung
Die Damengymnastik-Abteilung konnte in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken. In einer gelungenen Veranstaltung wurde dieser An laß gebührend gefeiert. Nachdem in den Gründerjahren die Führung von der ersten Abteilungsleiterin Johanna Kuba (1975/76) über Anna Kriegmair (1967/77) auf Margarete Maier (1977 bis 1979) sehr schnell wechselte, hat diese nun seit 1979 Leni Stimmelmayr inne. Seit nunmehr 18 Jahren führt sie diese Abteilung und ist damit die dienstälteste Amtsinhaberin des Vereins. Unsere Gymnastikdamen sind immer zur Stelle, wenn in unserem Verein fleißige Hände gebraucht werden. Bei Jubiläen sowie sportlichen Veranstaltungen tragen sie durch Eigeninitiative stets zur Auflockerung des Programms teil. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen sie auch finanziell unsere Tennis- und Fußballjugend. Für ihren nimmermüden Einsatz sei ihnen an dieser Stelle einmal herzlichst gedankt.
Auf der Jahreshauptversammlung stellte die neue Vorstandschaft eine neue Geschäftsordnung vor. Nur durch die Einhaltung der Geschäftsordnung und Vereinssatzung ist eine gedeihliche Vereinsarbeit möglich und verhindert Fehler der Vergangenheit.
Franz Meier, der jahrelang das Training von Juniorenmannschaften der SpVgg Landshut leitete, übernahm zu Beginn der Saison die Übungsstunden unserer Herrenmannschaften. Seinem großen fußballerischen Sachverstand war es zu verdanken, dass wir im ersten Viertel der Punktrunde in der 13-Klasse dominierten. Vom 1. bis zum 7. Spieltag hatten wir ohne Niederlage die Tabellenspitze inne. Die erste Niederlage gegen den späteren Meister SV Hohenkammer brachte unsere junge Vertretung derart aus dem Konzept, daß in den nächsten zwölf Spieltagen kein Sieg mehr verbucht werden konnte. Erst durch die Reaktivierung der Routiniers Georg Maier und Johann Urban konnte letztlich ohne Probleme der Klassenerhalt geschafft werden.
Erstmals konnte das seit ca. 15 Jahren durchgeführte VG-Turnier auf unserer eigenen Anlage gewonnen werden. Beim gut besetzten Turnier in Kirchdorf gelang ein vierter Rang unter acht Teilnehmern.
Leider mussten wir während der Saison unsere A-Junioren aus dem Spielbetrieb nehmen. Durch enormes Desinteresse der Spieler war es trotz großem Engagement des Jugendleiters Johann Mitterleitner nicht mehr möglich, eine Mannschaft zu stellen. Einen guten Eindruck hinterließen unsere C-Junioren. Sie belegten hinter dem SC Massenhausen den 2. Platz.
1996/97 Jahr der Jubiläen
1996/97 Jahr der Jubiläen
Sowohl die Tennis- als auch die Asphaltschützen-Abteilung feierte in diesem Jahr das 20-jährige Gründungsfest.
Anläßlich der Jubiläumsveranstaltung konnte Abteilungsleiter Heribert Kellerer eine Reihe von Gründungsmitglieder der Tennisabteilung auszeichnen. In den zwanzig Jahren entwickelte sich die Tennisabteilung zur zweitstärksten Gruppierung innerhalb des Vereins. Auf den vier Tennisplätzen herrscht reges Leben, was sich auch durch die Teilnahme von sechs Mannschaften am Punktspielbetrieb wieder spiegelt. Die jährlich durchgeführten Vereinsmeisterschaften gehören zu den Höhepunkten jeder Tennissaison. Seit Errichtung der ersten Tennisplätze zeichnet sich in erster Linie Rudi Biersack für die Instandhaltung der Anlage verantwortlich. Für seinen beispielhaften Einsatz sei ihm hier herzlichst gedankt.
Die auf Anregung von Max Aigner gegründete Asphaltschützen-Abteilung bietet insbesondere den älteren Vereinsmitglieder ein geeignetes Feld für eine sportliche Betätigung. In zahlreichen Turnieren und Teilnahmen an Meister schaften konnten immer wieder beachtliche Erfolge erzielt werden, die 1992 mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga den vorläufigen Höhepunkt erreichten. Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums des Vereins im Juli 1997 wird Abteilungsleiter Helmut Hiebl Gelegenheit haben, zahlreiche Gründungsmitglieder der Abteilung auszuzeichnen.
Ein herzlicher Dank gilt unserem 1. Bürgermeister Konrad Huber, der dem Verein zum Gründungsfest eine repräsentative Standarte schenkte. Wir können nun auch in der Öffentlichkeit als Gemeinschaft auftreten. Es ist zu hoffen, daß der sinnvolle Leitspruch der Standarte ,,Freunde müßt Ihr sein" dem VfR Haag in der Zukunft als Leitbild dient.
Im Herbst wurde die Sportheimfasade neu gestrichen. Unser leider verstorbener Paul Lohsek hatte die Arbeiten noch beginnen können. Mein Dank geht hier nochmals an Frau Lohsek, die uns das vorhandene Material auch weiter zur Verfügung stellte. Ein Verwandter der Wirtin, hat uns dann die Arbeiten gut und günstig noch vor dem Wintereinbruch beendet. Auch Bedanke ich mich beim Hiebl Helmut, der uns mit den Stockschützen das Gerüst aufgestellt hat. Nur so konnten wir auch finanziell diese Maßnahme bewältigen.
Seit der Übernahme der neuen Vorstandschaft ist die gute Zusammenarbeit der Vereinsführung herauszustellen. Endlich konnte man sich auf die Vereinsarbeit konzentrieren und den geschädigten Ruf wieder herstellen. 680 Mitglieder in 5 Abteilungen treiben im Sportverein Sport. 11 Jugendmannschaften werden von 20 Mitgliedern betreut. Der Verein war bei Gründungsfesten des Krieger und Soldatenvereins Haag, der Feuerwehr Haag, der Feuerwehr Anglberg, des SV Hohenkammer, der SpVgg Kammerberg und des Frauenbund Haag vertreten. Herausheben muß ich hier unsere Beteiligung am Feuerwehrfest in Haag mit über 50 Personen.
1997/98 Standartenweihe und 50 jähriges Gründungsfest
1997/98 Standartenweihe und 50 jähriges Gründungsfest
Als große Aufgabe im Vorfeld des Festes haben wir den Bereich im Vorfeld des Sportheims (Terrasse) neu gestaltet. Die Pflanzringe und die Stufen wurden von Hiebl Helmut angeliefert. Dann mußte alles noch gesetzt werden. Diese Aufgabe erledigten die Mitglieder in hervorragender Weise.Auch der Fussballplatz und Sportheim wurden mit Beeteinfassungen versehen, eine Absperrung für Fahrzeuge zum Sportplatz eingebaut, sowie Holzpfähle am Grundstück Steiner wegen parkende Autos gesetzt. Dies war mehr Arbeit als wir uns am Anfang vorgenommen haben. Aber jetzt ist die Sache hinter uns und wir haben hier ganze Arbeit geleistet. Ich bedanke mich hier bei allen, die hier mitgearbeitet haben
Auf der Jahreshauptversammlung wurde die komplette Vorstandschaft wiedergewählt. Eine Konsolidierung der Finanzen (Mehrausgaben der alten Vorstandschaft von ca. 40000 DM) zeigte erste Erfolge. Der Verein war nur noch liquide, da von den Abteilungen Fußball und Tennis Geld geborgt hatte. Die große Herausforderung des Gründungsfestes mit Standartenweihe wurde zum vollen Erfolg.
Wir haben für interessierte Mitglieder Sacko,Westen,Tücher und Krawatten bestellt. Die Standarte wurde ausgesucht und konnte im Mai von der Fahnenstickerei Kössinger abgeholt werden. Leider waren hier nicht sehr viele Mitglieder dabei, aber wer dabei war wird auch dies in guter Erinnerung behalten.
Mit einigem hin und her ist es dann auch gelungen unsere Festdamen zu benennen und einzukleiden. Tafeln und Hinweisschilder wurden angefertigt, Einladungen geschrieben, Werbungsplakate ausgebracht, Festschrift erstellt usw, usw ....
Ich möchte hier nicht alle Arbeiten auflisten, auf alle Fälle haben wir frühzeitig geplant und wirklich oft getagt. Der Sommer hat sich ziemlich lange Zeit gelassen von Juni bis Ende Juli war fasst jedes Wochenende veregnet. Nun wir hatten uns grosses vorgenommen, ein Fest über 9 Tage. Das erste Wochende verregnete total. Die Jugenturniere im Fussball konnten noch durchgeführt werden, das AH-Turnier viel leider sprichwortlich ins Wasser. An diesem Samstag wurde auch das Festzelt aufgestellt und es goss im Strömen. Danach wurde die Witterung etwas besser, sodass am Donnerstag unser Jugendtag bei herlichem Sonnenschein über die Bühne ging. Zusammen mit dem Kindergarten und der Schule Haag war hier auf dem Sportgelände einiges geboten. Am Abend dann der Ehrenabend. Diesen Abend hatte ich mir genauso ausgedacht. Mit den Haager Sängerkreis, der Musikkapelle Zolling und natürlich unserem Duo Seibold/Weigslberger hatten wir ein tolles Programm, dass sich immer mehr steigerte und wohl keine Langeweile aufkam. Auch war die Bevölkerung mobilisiert worden und die Veranstaltung fand in einem würdigen Rahmen statt.
Am Freitag war ein Zeltfest angesagt. Im Vorfeld wurde noch geschimpft, a Beachparty müsst ihr machen. Nun ich bin nach wievor sicher, dass unser Zeltfest mit der Gruppe "Dolce-Vita" die Sache war. Wenn mann gesehen hat, wie begeistert die Leute mitgefeiert haben und wie dieser Abend von vielen Gemeindemitbürgern aller Altersgruppen aufgenommen worden ist, dann ist dies der Lohn der Arbeit.
Am Samstag war der Heimatabend. Hier hatte es einige Pannen mit der Werbung gegeben, sodass dieser Abend kein Erfolg wurde. Die meisten haben wohl auch eine Auszeit genommen um am nächsten Tag fit zu sein.
Der Sonntag war unsere Standartenweihe mit Festumzug angesagt. Bei herlichem Wetter wurden ab 8 Uhr die Vereine eingehohlt. Nach dem Weisswurstessen wurde der Festumzug durch die Gemeinde durchgeführt und anschliessend auf dem geschmückten Sportgelände ein Feldgottesdienst abgehalten. Ich glaube dieses Bild wird den meisten wohl noch lange in erinnerung bleiben. Anschliessend wurden fasst 1000 Leute im Festzelt verköstigt.
Das Fest klang am Abend mit einem Tanzabend mit Siegerehrung aus, der Wiedererwartend guten anklang fand.
Am Montag wurde das Festzelt abgebaut
Im November wurde erstmals eine "Messe für verstorbene Mitglieder" gehalten. Am 2. Advent organisierte der VfR Haag den Christkindlmarkt, der auch heute wiederum ein voller Erfolg war. Gerade durch die Zusammenarbeit der verschieden Vereine und der Gemeinde Haag ist dies zu einem festen Bestandteil im Gemeindeleben geworden. Die obligatorische Weihnachtsfeier fand auch heuer wieder im Sportheim statt. Die Tombola war sehenswert und auch die Musik hatte gepasst. Nur der Besuch war mit nicht mal 30 Mitgliedern sehr schlecht.
1998/99 Patenschaft mit dem SC Oberhummel
1998/99 Patenschaft mit dem SC Oberhummel
Die Kassenlage wurde bereinigt durch Auszahlung der zurückgehaltenen Abteilungsgelder von 10000 DM sowie durch den Erhalt eines Hochwasserzuschuß von 20500 DM vom BLSV. Andererseits wurden für die Heizungsrenovierung im Sportheim 13000 DM ausgegeben.
Leider haben wir einen Mitgliederschwund von 680 auf 640 Mitglieder (Stand wie 96). In 5 Abteilungen treiben die Mitglieder Sport. 180 Kinder und Jugendliche 13 Jugendmannschaften werden von 24 Mitgliedern betreut. Insgesamt hat der Verein ca. 65 Funktionäre, die für die anderen Mitglieder da sind und den Betrieb aufrecht erhalten. Soviel wie manch andere Verein Mitglieder hat. Diese sind ganzjährig einige Stunden mit der Vereinsarbeit beschäftigt. Würde man jede Stunde vergüten müssen ......Der Aufwand der bei uns betrieben wird ist schon enorm und wird von vielen gar nicht mehr wahrgenommen und als Selbstverständlichkeit hingenommen. Jeder 4 Einwohner der Gemeinde Haag ist Mitglied im VfR. Da der Hauptverein fast ausschließlich von den Mitgliederbeiträgen lebt, bitte ich alle Abteilungen intensiv Mitglieder zu werben und ihr Angebot erweitern. Der Verein muß attraktiver werden auch für Leute, welche sich noch nicht dem Verein angeschlossen haben
Am 12.Juli 1998 feiert der SC Oberhummel sein 50 jähriges Gründunsfest mit Fahnenweihe. Weil Ihnen unser Gründungsfest so gut gefallen hat, hat man uns gebeten die Patenschaft für Ihr Fest zu übernehmen. Diesem Wunsch ist der Vereinsausschuss nachgekommen. Dem SC Oberhummel wurde ein Patenband für ihre Fahne gestiften.

Hochwasser zu Pfingsten 1999: 25.Mai


1999/2000 Finanzielle Konsolidierung
1999/2000 Finanzielle Konsolidierung
Im Oktober wurde ein Kooperationsvertrag mit dem in Haag ansässigem Skiclub geschlossen. Beide Vereine wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Beide Clubs verständigten sich darauf, in allgemein-sportlichem Gebiet (Gymnastik), bei der überfachlichen Jugendarbeit und bei Einzelveranstaltungen zu kooperieren. Damit wollen beide Vorstände den Gemeinsinn in der Gemeinde fördern, die Sportstätten in Haag besser nutzen und den Einsatz der Übungsleiter optimieren. VfR Mitglieder können an der Skigymnastik des SCH teilnehmen und umgekehrt der SCH an der Aerobic-Gymnastik sowie Frauengymnastik des VfR teilnehmen.

Den Vertrag unterzeichneten: Heinz Grüter (1.Vorstand VfR), Cornelia Gaß-Hildebrand (2.Vorstand SCH) und Martin Arzberger (1.Vorstand SCH)